Tempo Dienst Forum

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 Tempo & Co.

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AbzweigLetter
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BeitragThema: Tempo & Co.   Mo 17 Apr 2017, 16:56

Hallo Leute,

in diesem Thread verfolge ich nur den Zweck, Euch mit alten Fotos von Zeit zu Zeit etwas zu unterhalten.

Wenn die alten Bilder nicht immer völlig scharf sind, so bitte ich Euch um Nachsicht. Wie Ihr alle wisst, kann man ein altes Foto nicht einfach wiederholen.

Wenn es interessant genug ist, muss man es so nehmen, wie es ist.


SB-Tankstellen gab es damals noch nicht. Hier das typische "Outfit" eines Tankwarts der 1950er

Es handelt sich um ein Tempo-Servicefahrzeug (Tempo-Dienst) der Firma Reinhardt & Sebesse (damals Tempo und Hanomag, Hannover). Die Fahrzeuge waren gelb mit blauer Schrift, also umgekehrt den Werksfahrzeugen (blau mit gelber Schrift).

Tankstellen-Szene mit Tempo-Wiking:
Dieser ehemalige Tempo-Händler (heute BMW) hatte in den 1980er Jahren ein rundes Firmenjubäum zu feiern. Damals habe ich dort meinen Hanseaten ausgestellt. Uli v. Drathen hatte seinen Moritz (kennt ihr den?) mitgebracht.

Gruß

Uwe

Interessieren Euch solche oder ähnliche alte Bilder?


Zuletzt von AbzweigLetter am Do 20 Apr 2017, 13:04 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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OceanisTS
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BeitragThema: Re: Tempo & Co.   Mo 17 Apr 2017, 19:38

Oh klasse, ein Wiking Foto, das ich noch nicht kannte -
danke fürs Posten bounce


Zuletzt von OceanisTS am Fr 21 Apr 2017, 19:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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AbzweigLetter
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BeitragThema: Noch ein Bild   Di 18 Apr 2017, 15:45

Hallo Leute,

da werde ich noch mit ein paar mehr dienen können.

Ich habe jedoch den Eindruck, dass auch Ihr gern mal fremd ä... seht... natürlich!


Vorkriegs-Dreirad neben modernen Wartburg und Trabant.

Die jugendlichen Halbstarken (fast) im Bild sind auch sichtlich begeistert, ein Dreirad sehen zu dürfen!
Oder meinen die etwa die MZ...?

Das Foto ist fast neu, wie man an der modernen Umgebung des Vorkriegs-Dreirades sieht.
Vielleicht steht das da noch heute? Ich weiß aber leider nicht, wo das Foto entstanden ist...

Wer weiß, was das für ein Geschoß ist?

Ich will es gleich aufklären: Es handelt sich um einen Framo LTG (vermutlich 200), wie er als Nachfolger des Typ LTP von 1937-1938 (offiziell) als Konkurrent zur Tempo-E-Serie gebaut wurde.

Da es jedoch zulässig war, bestehende Aufträge abzuarbeiten und produzierte Teile sinnvoll zu nutzen (Zusammenbau natürlich...), soll es sogar LTG mit Baujahr 1940 geben. Lt. Shell-Plan also ein eigentlich unmögliches Baujahr.

Die Framo-Prospekte sprechen von 2 Typen:
LTG200 Typ Hamburg
LTG500 Typ Leipzig

Die Typenbezeichnung des kleineren 1/2-Tonners Typ-Hamburg spricht doch Bände, oder?
Das ist doch ganz klar ein Seitenhieb auf den wichtigen Konkurrenten aus Hamburg: Der schwächere, kleinere kommt aus Hamburg, der größere, stärkere aus Sachsen!
Da Framo nun einmal in Hainichen/Sachsen ansässig war, könnte man heute von einem kleinen schlauen Marketing-Gag sprechen.

Steckbrief:
DKW-Motor
Einzylinder-Zweitakt, Luftkühlung, 200 ccm, 7 PS, 1/2-Tonner, 50 km/h belastet (je nach Untersetzung),
Zweizylinder-Zweitakt, Luftkühlung, 500 ccm, 15 PS (!), 3/4-Tonner, 60 km/h belastet (je nach Untersetzung)
1937-38

Gruß

Uwe

Blicke über den Tellerrand auch in Zukunft gewünscht?


Zuletzt von AbzweigLetter am Do 20 Apr 2017, 13:04 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Einen habe ich noch   Mi 19 Apr 2017, 11:26

Hallo Leute,

heute ein Foto, das um 1950 in HH vor dem Bahnhof entstand. Echte Hanseaten wissen Datum und Uhrzeit aufgrund der Dacherneuerung vielleicht sogar genau.

An diesem Ort ist das linke Dreirad für einen echten Hanseaten fast ein Sakrileg!
Das ist ein Framo LTP (1935-1936), das Vorgängermodell des LTG's von oben.
Deutlich sieht man hier die schmale und hohe Bauweise, die bei Framo durch die Vorderachs-Konstruktion mit dem gerade stehenden Motor auf dem Vorderrad bedingt ist.

Beim flachen Nachfolgemodell Framo LTG änderte man die Konstruktion und konnte dadurch wesentlich flacher und moderner bauen.

Ja, auch die Hanseaten fuhren die Konkurrenz aus Hainichen - also nicht nur, was in HH gebaut wurde, wie man sieht.


Straßengewühl mit viel Dreirad-Atmosphäre (hust)...

Eine dicht befahrene Straße irgendwo in HH (Bahnhof):
Links ein schwerer Kaelble mit Anhänger-Dreieck, rechts daneben erahnt man mindestens zwei weitere Dreiräder hinter dem Fiat Frontlenker-LKW. Außerdem blitzt dort links die Seitenlinie eines Buckeltaunus zwischen den Dreirädern hervor.
In der rechten Spur (aus Sichtwinkel) führt ein Tempo A-Typ die Reihe an. Er hat noch einen Alu-Scheibenrahmen. Hinter dem A-Tempo folgt ein Adler 2.0 Liter und natürlich die unvermeidlichen VW-Käfer.
Ich kenne eigentlich kein Nachkriegsfoto, auf dem nicht mindestens ein Käfer irgendwo zu erahnen wäre. Es sind ja auch sympathische Fahrzeuge.

So, nun hatten wir wenigstens mal wieder einen Tempo mit in der Hauptrolle.

Gruß

Uwe

Mehr solcher Bilder?


Zuletzt von AbzweigLetter am Do 20 Apr 2017, 13:03 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Einen habe ich noch:   Do 20 Apr 2017, 12:07

Hallo Leute,

ich liebe die Abwechslung.

Nachdem gestern der Tempo A-Typ von einem Framo LTP um 1950 verfolgt wurde, habe ich heute ein Straßenfoto aus der 2. Hälfte der 1950er Jahre mit der Konkurrenz aus der Nachbar-Hafenstadt HB geschossen.


Interessantes Vorkriegs-Dreirad (1933-1935), das hier - um 1960 - offenbar noch sehr gut in Schuss ist.
Ich halte das für einen Goliath F200/400 der Baujahre 1933/35. Irre macht mich der außergewöhnliche Türabschnitt, der bei Goliath eigentlich eckig aussehen sollte. Aber vielleicht gab es auch diese Variante nicht selten? Grund für den Ausschnitt ist eigentlich der Motor, der sich bei diesem Goliath unter der Sitzbank befindet. Die meisten F200 dieser Baujahre hatten dort auch Luftschlitze in der Seite.
Was meint Ihr dazu - ist das wirklich ein Goliath F200/400?


Ich hatte es zuerst in meiner Erinnerung, dass auch in den frühen 1960ern noch viele Vorkriegs-Dreiräder in Amt und Würden waren, dann suchte ich nach Foto-Beweisen:

Wenn ich als Kind Samstag nachmittags von der Schule nach Hause ging, so wie die Schuljungs auf dem Bild (damals war samstags noch Schule...), führte mich mein Weg immer über den Marktplatz von Hannover Herrenhausen. Dass dort auf diesem Platz und in den Seitenstraßen jede Menge Dreiräder und andere Tempos parkten, könnt Ihr Euch denken.
Die Zeit? Das war ab 1962...

Schon damals übten die urigen Dreiräder, denen offenbar ein Rad fehlte, eine besondere Anziehungskraft auf mich auf. Besonders die Fahrzeuge, die nicht alltäglich waren, erhöhten meine Aufmerksamkeit. So gab es z. B. mitten im Gelände immer Blumen zu kaufen. Die standen direkt auf einer kleinen Tiefpritsche, der eine zweite, erhöhte Ebene hinzugefügt worden war.
So wurde die Fläche der kleinen Pritsche auf das Doppelte erhöht und der ganze Verkaufsstand war von Blumeneimern umsäumt.

Wenn keine Kundschaft da war, dann war die Verkäuferin immer sehr freundlich und man durfte als Dreikäsehoch auch mal dumme Fragen stellen, die auch beantwortet wurden.

Was das für ein Dreirad war?
Das war ein cremefarbener Vorkriegs E200! Ja - genau so ein Fahrzeug, wie es früher der Norbert Dücker fuhr. Ob es nun Bj. 1936 oder 37 war, das ist ja nebensächlich. Mir fiel jedenfalls das Kühlergrill auf und ich hielt das Fahrzeug anfangs für einen BMW...

Gruß

Uwe

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BeitragThema: Re: Tempo & Co.   Do 20 Apr 2017, 17:18

Sowas kommt immer gut an, vor allem bei den "jüngeren" unter uns, die die Zeiten nicht mehr miterlebt haben. Ich freue mich immer über jedes alte Foto + Erklärung, was irgendwie ins Internet wandert und damit für die Nachwelt erhalten wird, statt irgendwo in der Schublade zu verstauben.

_________________
Grüße ausm Norden

Volker
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BeitragThema: Re: Tempo & Co.   Do 20 Apr 2017, 20:58

Volker , da bin ich ganz deiner Meinung .Laughing
Was bringt es, wenn alte Teile , Unterlagen oder Wissen auf dem Dachboden
vor sich hin schlummern und irgendwann von den Erben in den Container befördert werden. Sad Sad Sad
Bringt Wissen und von anderen Leuten benötigte Teile unters Oldtimervolk.

Heinz-Dieter
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Fr 21 Apr 2017, 11:42

Hallo Leute,

...und irgendwann, in der 2. Hälfte der 1960er, war dann dieser kleine elfenbein- bzw. chremefarbene E200 verschwunden. Der Blumenstand war zwar noch immer am gleichen Ort und auch die nette Dame war immer noch die gleiche, aber ich erwischte sie nach der Schule dabei, wie sie nach Feierabend (das war da samstags um 12:00-13:00 Uhr) mit einem VW-Transporter (Großpritsche) auf den Marktplatz fuhr und dann ihre Blumenkübel auflud.

So verschwanden mit der Zeit immer mehr Dreiräder, immer mehr Tempo-Fahrzeuge und auch die Konkurrenz aus HB wurde nicht verschont. Das letzte Dreirad, das noch regelmäßig zu sehen war, war ein Goliath GD750, von dem ich ein Foto habe. Das werde ich Euch noch raussuchen.

Ich zeige Euch heute ein Marktplatz-Foto (es wird nicht das letzte sein):


Den handtuchschmalen Tempo Wiking Karpfenmaul sieht man nicht häufig als Doppelkabine

Wer genau hinschaut, entdeckt natürlich auch die Konkurrenz aus Ingolstadt (DKW Schnellaster) und aus Plochingen (Gutbrod Atlas).

Gruß

Uwe

Auch Marktplätze mit Dreirädern gewünscht?
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BeitragThema: Re: Tempo & Co.   Fr 21 Apr 2017, 19:14


Wiking DoKa - Yippie Basketball cheers

Aber 'handtuchschmal'... Suspect
Naja solange ich noch hineinpasse Very Happy
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Sa 22 Apr 2017, 20:54

Hallo Leute,

Tempo Hanseat an der Tankstelle:


Ein Tempo Hanseat - unverwechselbar für Tempo ist der extreme positive Sturz der Hinterräder. Die Autokennzeichen sind bereits weiß, entsprechen also den heute noch gültigen Zulassungen


Während der MB 170 (S-D oder DS?) offenbar Durst hat, lässt der Hanseat die Tankstelle links liegen. Kein Wunder, steht doch deutlich Diesel auf dem Schild.

Es ist die normale Hochpritsche mit aufgesteckten, erhöhten Flachten, einer hölzernen hohen Bordwand sowie Spriegelgestell.

Das Foto entstand in Gelsenkirchen.

Gruß

Uwe


Zuletzt von AbzweigLetter am So 07 Mai 2017, 09:19 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Noch 'n Bild   So 23 Apr 2017, 14:14

Hallo Leute,

hier ein interessantes Foto, das wohl Mitte der 1950er Jahre in Hannover entstanden ist. Wir befinden uns hier in der Vahrenwalder Straße, auf Höhe der Autobahnbrücke, falls das jemand dort kennt.



Damals fiel Schnee, wie man sieht. Damals viel Schnee, wie man sieht.
Das Tempo-Dreirad ist heute ein Goliath GD750 von der Konkurrenz aus HB, eine Tiefpritsche.

Das ist ein Foto, das auch sonst viel hergibt, wie ich finde. Man beachte das Straßenpflaster, die altertümliche Straßenbahn aus Zweiachsern gebildet und auch der Lieferwagen vor dem Dreirad ist recht nett. Leider kann ich den nicht entziffern.

Die Adler-Eilboten waren damals in der Vahrenwalder Straße zu Hause. Der Zugwagen ist ein MAN.

Gruß

Uwe


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BeitragThema: Noch 'n Bild   Mo 24 Apr 2017, 14:53

Hallo Leute,

heute ist das Tempo-Dreirad wieder von Tempo.


Außergewöhnlich sind das direkt an der Flachte angeschraubte Nummernschild und die auf der Seite stehende Fernsehtruhe

Es ist ein historisches Foto von 1975.

Kann jemand nichs erkennen?

Dieser Lumpensammler-Hanseat kam wohl eher zufällig ins Bild.
Es ist eine blaugrüne Tiefpritsche mit Hoch- bzw. Runddach. Ich bevorzuge eigentlich die Bezeichnung "Runddach", da ich Hochdach mit anderen Fahrzeugen assoziiere. Die rechte Tür ist geöffnet.

Gruß

Uwe


Zuletzt von AbzweigLetter am So 07 Mai 2017, 09:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Di 25 Apr 2017, 11:22

Hallo Leute,

dieses hier ist es nicht, das letzte Dreirad auf hannoverschen Marktplätzen.

Das Foto wurde nicht in Hannover gemacht, ich weiß aber auch nicht wo. Es ist ein Tempo-Dreirad von Goliath (GD 750).


Es ist eine Großraumpritsche - vier Scharniere, langer Achsstand, breite Spur


Oft war samstags die Schule aus, wenn die Marktstände bereits abgeräumt waren. In einer Ecke standen dann bereits die Reinigungskolonnen mit ihren Fahrzeugen bereit. Das waren normale Pritschenwagen mit hohen Flachten, meistens 311er Mercedes oder Magirus Rundhauber. Dann war da noch ein Wasserwagen und mit rotierenden Bürsten ausgerüstete Kehrmaschinen.


Hier als Beispiel eine Faun-Dreirad-Kehrmaschine


Die Kehrmaschinen waren von Betz, Magirus oder FAUN.

Zuerst liefen Heerscharen von Reinigungskräften neben den offenen Pritschenwagen her, die mit Schwung das grobe Material, wie liegengebliebene Kisten und Kartons in die Pritschenwagen beförderten. Oben saßen einige Leute, die aufpassen mussten, nichts an den Kopf zu bekommen, da die Geschosse von links und rechts kamen.

Wenn das Gröbste beseitigt war, kam die Zeit der Wasserwagen und Kehrmaschinen, die noch den Kleinkram beseitigten, so dass für den Wochenbeginn der Marktplatz wieder als sauberer Parkplatz für die umliegenden Geschäfte zur Verfügung stand.

Gruß

Uwe


Zuletzt von AbzweigLetter am Mi 26 Apr 2017, 11:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Mi 26 Apr 2017, 11:14

Hallo Leute,

sie machten den Milchmann mobil, sammelten "Lumpen, Eisen, Papier", lieferten die Kohlensäcke - sorgten einfach für alles, was das Leben lebenswert machte.
Während des Zweiten Weltkrieges waren sie die Fahrzeuge, von denen viele nicht zwangseingezogen wurden, da sie für den Fronteinsatz untauglich waren.
Damit waren sie für die Aufrechterhaltung der Versorgung in den Wohngebieten zuständig (soweit möglich...).

Ab Ende der 20er Jahre waren sie allgegenwärtig und in der frühen Nachkriegszeit einfach unverzichtbar für den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur. Mit dem beginnenden Wirtschaftswunder waren sie dann jedoch nicht mehr fein genug für den aufstrebenden Geschäftsmann, der etwas auf sich hielt und sie wurden mehr und mehr von den modernen Frontlenker-Lieferwagen, den VW-Bullis, den Ford Transits, den Tempo Matadoren, den DKW Schnellastern etc. verdrängt.

Zuletzt führten sie eigentlich nur noch ein Nischendasein bei kleinen Markthändlern oder Lumpensammlern...

Gemeint sind natürlich die fleißigen und anspruchslosen Dreirad-Lieferwagen, die auch in den frühen 1970ern noch genutzt wurden und dann und wann im Straßenverkehr unterwegs waren.

Auf diesem interessanten Straßenfoto aus den frühen 1950er Jahren sieht man allein drei dieser urigen zweitaktenden Gefährte.


Auf diesem Foto gut sichtbar ist der typische abenteuerliche positive Sturz der Hinterräder von Tempo-Fahrzeugen


Im Vordergrund fährt gerade ein besonders seltenes Exemplar eines Tempo A400 mit der sog. Not-/Kriegsmotorhaube. Für die Herstellung der Luftungslamellen benötigte man bei Tempo nur ein und dasselbe Stanzwerkzeug für die beiden Kühlergitter, für die seitlichen Lüftungsschlitze und für die (hier nur erahnbaren) Schlitze oben auf der Motorhaube. Dieser Tempo müsste vermutlich Baujahr 1943-45 sein. Es haben nur sehr wenige mit dieser Haube bis heute überlebt.

Der Kofferwagen dahinter ist bereits ein Tempo Hanseat mit Flachdach, also Baujahr 1949/50. Weiter hinten rechts sieht man noch ein weiteres Dreirad, das zur genauen Bestimmung leider zu unscharf ist.

Rechts neben dem Tempo A400 fährt ein Vorkriegs-Ford Eifel. Dahinter sieht man (natürlich) zwei VW Käfer. Aber, was ist das für ein Vorkriegs-PKW hinter dem Tempo Hanseat?

Gruß

Uwe


Zuletzt von AbzweigLetter am So 07 Mai 2017, 09:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Do 27 Apr 2017, 10:43

Hallo Leute,

das heutige Tempo-Dreirad ist ein O.D. (Ostner, Dresden):


Ich kenne nicht viele Straßenverkehrsszenen, denen ein O.D. Rex zufällig ins Bild kam

Das Foto stammt aus der Vorkriegszeit. Das Nummernschild hat dieser O.D. auf dem Dach. Das sah man auch bei Tempo. Dieser O.D. Rex ist vielleicht einer der letzten, die in DD hergestellt wurden und hat im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern Frontantrieb über Kardanwelle. Mir ist kein zweiter Tempo-Konkurrent bekannt.

Tempo, Rollfix, Framo, Manderbach, Weise, Tamag, Luther & Heyer, auch ältere O.D. haben Frontantrieb über Kette.

Goliath, Standard (Gutbrod), Triro, Zündapp haben Heckantrieb (Differenzial).

Nach dem Krieg verlegte sich Willy Ostner (klick) in die Oberpfalz und baute dort vierrädrige Liefer- und Lastwagen, aus denen nach der Übernahme (1955) der Faun Eilfrachter hervorging.

Was ist das für ein kleiner Lastwagen daneben?

Gruß

Uwe


Zuletzt von AbzweigLetter am So 07 Mai 2017, 09:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Fr 28 Apr 2017, 09:45

Hallo Leute,

Die Hochpritsche ist selbstverständlich ein Tempo Hanseat. Aufgrund einiger Details vermute ich hier das Baujahr 1953-56.


Normalmaßige Hochpritsche - so wie meine beiden Hanseaten (Bj. 51+56)

Die dezente Tür-Beschriftung war bei gewerblich genutzten Lieferwagen damals in dieser oder ähnlicher Form sehr häufig.

Dieses Foto entstand 1963, ich weiß aber nicht, in welcher Hafenstadt - naheliegend wäre jedoch HH (KFZ-Kennzeichen).

Ist er etwa auf der Elbchaussee unterwegs?

Gruß

Uwe


Zuletzt von AbzweigLetter am Do 18 Mai 2017, 13:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tempo & Co.   Fr 28 Apr 2017, 20:19

Hallo Uwe,

Danke für diese ganzen schönen Fotos! Macht Riesenspaß die zu betrachten und durch Deine Kommentare dazu wird man ja auch nicht dümmer.

Bitte weiter so, ich hoffe da kommt noch einiges!

Gruß
Stephan
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Sa 29 Apr 2017, 11:49

Hallo Leute,

34 34 34 ist eine heiße Nummer!


Tempo-Dreirad von 34 34 34 in den 1960ern

Berliner Stadtautobahn bei Halensee:
Streifentaunus (1959-62), Weltkugeltaunus (1952-59), VW-Käfer, Taunus P4 (1962-66), Büssing Commodore, Opel P1 (1957-62), MB L311 (1949-61), MB Wackenhut-Frontlenker (1955-63), MB Ponton (1953-62) und natürlich der blaue Goliath GD 750 (1949-55) geben sich hier ein Stelldichein.

Hat von Euch jemand die alten Tempo-Magazine aus den 1950er Jahren?

Irgendwann - Mitte der 1950er Jahre - gab es dort eine Reportage über einen großen berliner Großkunden des Tempo-Werks Vidal & Sohn in HH-Harburg. Dabei wurde natürlich die Zuverlässigkeit der Harburger Fahrzeuge über den Scheffel gelobt.

Dieser Unternehmer aus Berlin hatte sich eine über 50 Stück angewachsene Flotte von blauen Tempo-Dreirädern angeschafft, die ständig in Berlin auf Achse waren.

Wer verfügte schon in den 1950ern über ein Fahrzeug, mit dem man größere Gegenstände transportieren, oder gar Umzüge machen konnte?
Versucht mal, in Euren Lloyd oder VW-Käfer eine Waschmaschine oder Kühlschrank zu verstauen! Auch mit der modernen Hochglanz-Fernsehtruhe werdet Ihr Probleme bekommen. Aber auch, wer einen Opel Olympia Rekord, einen Weltkugel-Taunus, eine Isabella oder gar einen Ponton-Mercedes fuhr, konnte die Kofferraumklappe gar nicht weit genug öffnen, um solche Transport-Probleme zu lösen.

Kombi-Wagen?
Kombi-Wagen galten in den 50er und 60er Jahren als unchic!
Wer ein solches Auto fuhr, fuhr einen Liefer- oder Handwerkerwagen. Deshalb waren CaraVans (Opel) oder Turniere (Ford) eher unbeliebt und nicht so häufig zu sehen und nicht gesellschaftsfähig. Die Überlebensquote von alten Kombi-Wagen bis heute als Oldtimer sprechen Bände. Erst mit dem Aufkommen der Variant's (VW) änderte sich dieses Bild langsam.

Anhänger?
Anhängerkupplungen sind heute nicht so häufig und damals eher selten gewesen.

Aber, damals konnte man mit Kleintransporten noch gute Geschäfte machen! Und - 34 34 34 war das größte Kleintransport-Unternehmen Deutschlands.
Die flache Topographie der isolierten Insel Berlin war geradezu ideal für den Einsatz der Dreiräder. Hier konnten sie ihre Leistungsfähigkeit voll ausspielen. Größere Steigungen gab es ja gerade Mal vor Eisenbahnüberführungen oder Kanälen.

Wer die Augen aufmacht, wird in Berliner Filmen, Dokumentationen oder auf Fotos aus dieser Zeit immer wieder die blauen 34 34 34 Tempos entdecken!

Aber - wieso überhaupt "Tempo"? Auf meinem Bild ist doch ganz klar ein Tempo-Dreirad von Goliath (GD750) unterwegs!


Goliath-Dreirad von 34 34 34 in den 1960ern

Ja - was aus der alten Tempo-Magazin-Reportage nicht hervorgeht, ist die Tatsache, dass man bei 34 34 34 keinen reinrassigen Tempo-Fuhrpark hatte, sondern sich auch der Goliath-Konkurrenz aus HB bediente. Die Goliath's waren bei 34 34 34 gleichermaßen beliebt. Ab 1955 gab es auch noch moderne blaue Goliath Goli, die mit diesem Schild 34 34 34 unterwegs waren.

Heute, im Zeitalter der privaten Hochdach-Kombis und der Fünftürer ist ein solches Geschäftsmodell wohl nicht mehr denkbar.

Hat jemand von Euch dieses alte Tempo-Magazin griffbereit?
Ich habe meine Hefte nicht mehr und deshalb dies aus der Erinnerung geschrieben.

Auch in der entsprechenden Goliath-Werkszeitschrift soll es einen größeren Bericht über den Goliath-Großkunden 34 34 34 und seine blaue Goliath-Flotte gegeben haben.

Schaut doch mal nach! Es wäre schön, wenn wieder etwas mehr Leben in dieses Forum kommen würde...

Gruß

Uwe


Zuletzt von AbzweigLetter am So 14 Mai 2017, 16:03 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Noch 'n Bild   So 30 Apr 2017, 08:43

Hallo Leute,

da war ich heute schnell noch mal nach HH um den Häuserblock, um ein Tempo-Foto zu schießen und dann so etwas!

Wo ist denn der Tempo geblieben?


Ein kleiner, beengter Behelfsparkplatz, sicherlich irgendwo in alten hamburger Seitenstraßen.

Deutlich sieht man rechts ein Goggo Coupé, links daneben parkt ein Ford Taunus Kombi (Weltkugel). Dahinter erkennt man zwei VW.
Das im Vordergrund gerade vorbeifahrende Fahrzeug ist mit 100%iger Sicherheit ein seltener Messerschmidt KR175. Man erkennt ihn im Gegensatz zum KR200 an der planebenen, in der Käseglocke eingesetzten Frontscheibe, die auch auf diesem Fragment deutlich sichtbar ist.

Natürlich sieht man auch einen Tempo, aber man muss genau hinschauen, denn der hat sich versteckt. Es handelt sich dabei um einen Runddach-Tempo mit hölzerner, normaler Tiefpritsche. Der steht mit der Nase nach links hinter den anderen Fahrzeugen.

Auch das ganze Umfeld dieses Fotos, das auf jeden Fall erst ab 1956 (siehe Auto-Kennzeichen) entstanden ist, ist sehr interessant. Was ist das für ein schiefgefahrener Kasten da am Parkplatz? Gibt es da Sargnägel oder hat dort die Post Telefonanschlüsse geschaltet?
Da hängt noch ein runder Papierkorb aus Metall am Verkehrsschild, der offensichtlich auch genutzt wird.
Güldenring-Filter-Zigaretten (???) - nie gehört!

Gruß

Uwe


Zuletzt von AbzweigLetter am Do 18 Mai 2017, 13:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tempo & Co.   So 30 Apr 2017, 19:48

Moin zusammen,

zu dem Ford 12m möchte ich noch anmerken, dass diese Kombi-Modelle noch nicht "Turnier" hießen, sondern schlicht Kombi (den ersten "Turnier" gab es beim 17m P3, landläufig auch Badewanne genannt). Außerdem handelt es sich um ein sehr frühes Modell (Bj. 52-54), da die hinteren Scheiben noch getrennt voneinander sind (Blechsäule dazwischen), bei den späteren Modellen ab Modell 55 sind die beiden Scheiben zusammengefasst, wobei sie trotzdem zweigeteilt blieben und das vordere Fenster als Schiebefenster funktionierte.

Gruß
Stephan
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BeitragThema: Re: Tempo & Co.   So 30 Apr 2017, 22:52

Hallo Stephan,

danke für Deine Ergänzungen und Richtigstellungen.

Beim Ford Weltkugel sollte man auch noch auf die Rückleuchten achten. Dieser hier hat die kleinen, geteilten Funzeln. Spätere Modelle hatten durchgehende Rückleuchten, die von der Form her etwas an einen Schiffsrumpf erinnern.

Gruß

Uwe
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Mo 01 Mai 2017, 10:41


Hallo Leute,

hier zur Abwechslung mal wieder ein altes Farbfoto aus Berlin:


Dame mit Kompott-Hütchen und junge Dame (sie trägt 'nen Faltenrock, ich geh am Stock...)


Heute habe ich einen Tempo-Konkurrenten von Lloyd fotografiert. Ich habe den 1/2-Tonner Lloyd LT immer als Konkurrent zum 3/4-Tonner Wiking angesehen.

Der Halbtonner mit (anfangs) nur 13 PS  lag auch klar im Zielgebiet des Tempo Boy. Die letzten Modelle hatten 600er Viertakt-Motoren mit 19 PS.

Man sagt ja, dass das Design des Matador-Knautschis ziemlich einzigartig wäre. Aber nach meiner Meinung ist das Gesicht des Lloyd LT dem des Matadors sehr ähnlich.

Farbfotos sind interessant, weil man hier die originale Farbgebung nachvollziehen kann.
Der Lloyd LT kommt hier in einem hellen, ins Grau  gebrochenen Blau daher (Taubenblau). Das Dach hatte bei den Lloyd LT-Modellen immer einen anderen Farbton, da dieses noch bis zur Produktionseinstellung im Jahre 1961 aus Sperrholz mit Kunstleder-Überzug bestand.

Vom LT wurden viele Kleinbusse an Familien verkauft. Deswegen gilt dieses Fahrzeug sicherlich als eines der ersten Mini-Vans.

Die alten zweiachsigen Straßenbahnen sind ebenso interessant, wie der Brezelkäfer und das alte Haltestellen-Schild.

Fassaden-Rüstungen waren damals noch aus Holz.

Gruß

Uwe
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Di 02 Mai 2017, 10:55

Hallo Leute,

hier noch schnell ein typischer Mittfünfziger, ein zweitaktender Tempo Wiking I:


Hier kommt ein schöner Tempo Wiking I der ersten Bauserie daher, kleine Scheinwerfer, keine Blinker, sondern serienmäßig echte Winker.


Mit der inzwischen auf 20 PS angewachsenen Leistung ist er im Stadt- und Nahverkehr sehr brauchbar. Steigungen sollte es allerdings möglichst nicht geben, schon gar nicht, wenn er beladen ist.
Bei diesem zeitgenössischen Bild vermisse ich den Wiking-Schriftzug auf der Nase. War der nicht immer serienmäßig signiert?

Frage an die Wissenden: Hatte der (Wiking-) Rapid eigentlich das kurze Fahrerhaus vom Wiking oder das lange vom Matador?

Gruß

Uwe


Zuletzt von AbzweigLetter am So 07 Mai 2017, 09:22 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tempo & Co.   Di 02 Mai 2017, 23:42

Moin,

schöne Fotos die Du da ausgräbst.
Den Wikingschriftzug hatte der auch, man sieht noch die
dunklere Stelle, wo der mal angebracht war...
Okay, man kann die Stelle erahnen...

HH-LT 271 ??? Jetzt müssen sich die erfahreneren
Temporaner melden aber ich meine den gibt es noch,
war der nicht vor ein paar Jahren mal inseriert...

Oh je, wenn ich alles, was man mal so wegspeichert
irgendwie sortiert und geordnet auf einem Rechner hätte...
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BeitragThema: Noch 'n Bild   Mi 03 Mai 2017, 16:00

Hallo Leute,

das Wiking-Foto ist uralt. Der Wagen hat mal warmes Essen an Einrichtungen ausgeliefert. Irgendwo habe ich noch ein Foto vom gleichen Wagen.

Goliath war seinen Konkurrenten oft einen Schritt voraus:


Goliath K1 oder Express?

Schon 1925 brachte man bei Goliath den 0,5-Tonner-Frontlenker K1 (1925-28), von dem lt. Literatur nicht mehr als 100 Stück gebaut wurden. Nachfolger war erst der 0,75-Tonner Express (1929-1931), dann der 1-Tonner Atlas (1931-34).

Es gibt nicht sehr viele Fotos von K1 oder Express im Straßenverkehr.

Bei allen Goliath-Frontlenkern war die Tür - wie bei der Isetta - damals auf der Vorderseite des Fahrerhauses.

Es ist erstaunlich, dass schon in den 1920er Jahren die Frontlenker-Bauweise bei Lieferwagen erprobt wurde. Ab der 2. Hälfte der 1930er Jahre ging man dann allerdings wieder zur konventionellen Hauber-Bauweise zurück, um dann ab Ende der 1940er wieder die Frontlenker neu zu entdecken.

Einen sehr frühen Frontlenker-Lieferwagen gab es übrigens von Hanomag auf Basis des Kommissbrot 2/10 PS.

Gruß

Uwe
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Tempo & Co.
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