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 Borgward Dreirad FW200

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AbzweigLetter
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 31 Aug 2017, 13:59

Hallo Leute,
vielleicht ist unter Euch ein Borgward-Besitzer?

Für den Wiederaufbau meines wassergekühlten Borgward FW200, Tiefpritsche (Blech) suche ich Kontakt zu einem Besitzer eines solchen Fahrzeugs.


Genau so einer isses


Da ich keinerlei technische Unterlagen besitze und das Fahrzeug nicht komplett ist, würde ich gern ein Original detailliert fotografieren und vermessen. Ich muss auch die Kabine (Holz) komplett neu bauen.

Wer hat ein solches Fahrzeug und ist bereit, mir zu helfen?

Zur Info:
Borgward stellte 1938, als Nachfolgemodell des luftgekühlten F-Typs, den FW mit Wasserkühlung vor. Der wurde im Goliath-Werk gebaut, bekam aber den Namen "Borgward". Technisch war er klar der Vorläufer des Nachkriegsmodells Goliath GD750, mit dem er bereits sehr viele Gemeinsamkeiten hat (aber nichts passt...).

Steckbrief:
1-Zylinder-Zweitakter, 200 ccm, 6,5 PS
Nutzlast 500 kg
Höchstgeschwindigkeit bei belastetem Fahrzeug 38 km/h

Dank!


Zuletzt von AbzweigLetter am Sa 07 Okt 2017, 16:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 22 Sep 2017, 10:22

Hallo Leute,

ich bin sicherlich nicht der einzige unter uns Tempo-Freunden, der auch mal "fremd geht".

"Wie bitte???"

Ich meine natürlich - markenbezogen.

So habe ich hier einen alten Borgward FW200 von 1938. Das war damals das letzte Goliath-Modell, wassergekühlt, nach dem luftgekühlten F-Typ, bevor aufgrund des Schell-Plans, die Produktion von Dreirädern bei Goliath vorläufig eingestellt werden musste.

Es ist überliefert, dass Herrn Dr. hc. Carl F. W. Borgward die Produktion des Einheitsdreirades angetragen wurde.
Er soll entrüstet mit den Worten "So einen Schrott baue ich nicht!" entschieden abgelehnt haben...

Naja, ob das nun so stimmt oder auch nicht. Jedenfalls wurde das Nachfolgemodell, der Goliath GD750, erst im Jahre 1949 vorgestellt.

Dass sich Tempo und Goliath optisch sehr ähnlich sehen, ist wohl jedem bekannt. Dass sie völlig anders konstruiert sind, sicherlich nicht.

Da ich gerade an meinem Borgward arbeite, will ich Euch von Zeit zu Zeit ein paar Bilder zeigen, die für die technisch interessierten unter Euch sicherlich auch von Interesse sind, auch wenn es sich nur um die "schnöde Konkurrenz" aus HB handelt.

Ich habe dieses Auto schon sehr lange in meinem Stall. Es war Anfang der 1980er Jahre, als mich Klaus Rabe anrief. Klaus ist Gründer und Herausgeber u. a. der Zeitschrift HiK (Historischer Kraftverkehr) die damals noch auf den Namen "Elefant" hörte. Der Elefant sollte als Sinnbild für die großen und schweren LKW's gelten - deshalb dieser Name.

Klaus wusste von meinem Faible für Dreirad-Laster und informierte mich darüber, dass in Süddeutschland auf einem Schrottplatz ein Borgward FW200 aufgetaucht wäre.

Zu dieser Zeit war kein einziges Exemplar dieses Typs in der BRD mehr bekannt - es war also der einzig Überlebende seiner Art (meinte ich damals). Inzwischen sind schon eine ganze Reihe weiterer FW-Typen wieder aufgetaucht und auch restauriert. Insgesamt wurden etwa 2200 Fahrzeuge hergestellt.

Die Übergabe erfolgte für kleines Geld auf einem Nutzfahrzeug-Treffen in Warstein (Sauerland). Der Goliath wurde auf einem alten Büssing LU7 angeliefert. Das war dem Klaus damals einen kleinen Bericht mit Bildern in seiner Zeitschrift wert.

Der Zustand war absolut katastrophal! Der Wagen stand auf einem Schrottplatz als unterstes Fahrzeug und andere Wagen waren auf ihn getürmt, so wie es eben früher auf Schrottplatzen üblich war. Alles völlig verrostet, verbeult, Dach und Türen fehlten etc. etc. etc.

Ich muss mal die alten Fotos von der Übergabe herauskramen.

Nun - mehr als 30 Jahre später - hoffe ich als Rentner die Zeit zu finden, auch diesem Wagen wieder neues Leben einzuhauchen. Er soll parallel zu meinem Tempo Boy neu auferstehen. Aus Platzgründen kann ich mich um den Boy aber erst ab dem nächsten Jahr kümmern.

Bremsanlage

Das Pedalwerk mit dem Gestänge:


Handbremse ausgebaut, völlig fest:
Vermutlich kennt Ihr alle solche Bilder:


Der Borgward hat die Perrot-Bremse, so wie Tempo auch - alles völlig gleich. Ich habe sogar Tempo-Bremsbacken eingebaut. Aber die Bremstrommeln sind natürlich anders, da der Borgward Hinterrad-Antrieb hat:

Bremstrommel mit abgerissenem Bolzen

Antrieb

Hinterrad-Antrieb bedeutet Kardanwelle. Sie hat eine Beule.


Karosserie und Aufbau

Zu dem ersten Tempo-Treffen, das in Hachenburg (Westerwald) stattfand, brachte mir ein mitfühlender Zeitgenosse zwei Türen eines Goliath GD750 mit. In der Tat sind die Türen identisch. Der Unterschied ist nur, dass der Borgward FW noch Selbstmördertüren hat, während beim GD750 bereits die Scharniere an der A-Säule angeschraubt wurden.

Die Türen werden umgebaut! Man muss nur den Fensterrahmen umdrehen: Da die Türen symmetrisch sind, geht das einfach.


Tür vom GD750, Fensterrahmen bereits umgedreht (nur lose eingesteckt)


Die Konstruktion ist nicht nur konzeptionell völlig anders, auch Fahrgestell und Aufbauten unterscheiden sich stark. So hat man bei Goliath bis zum Erscheinen des Goli's noch mit Holzrahmen für die Karosserie gearbeitet, während Tempo schon ab 1936 die Kabinen in Ganzstahl-Bauweise herstellte.


Scheibe war wohl nicht einmal Sicherheitsglas


Die Tür ist natürlich auch völlig marode! Ich habe sie zerlegt und baue gerade an dem neuen Holzrahmen. Danach gehen die Blech-Teile zum Sandstrahler. Mal sehen, was übrig bleibt...



Da alles einfarbig abgetönt in rostrot ist, habe ich ein paar Pfeile zur Orientierung eingebaut. Die roten Pfeile deuten auf die Befestigungsschiene für die Türschaftdichtung, die blauen Pfeile auf das obere Rahmen-Holz, die grünen Pfeile auf die seitlichen Holzrahmen, die schwarzen Pfeile auf die Scharniere, die rosa Pfeile auf die nicht vorhandene Seitenscheibe, die weißen Pfeile auf die weggerostete Unterkante der Tür, die hellblauen Pfeile auf die Aufnahme für ein fehlendes Holzrahmen-Teil.

Bis bald!


Zuletzt von AbzweigLetter am So 08 Okt 2017, 16:57 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   Sa 23 Sep 2017, 19:11

so eine ähnliche Handbremse habe ich auch noch liegen habe die erstmal in Diesel eingelegt bewegt sich schon wieder ein wenig .
Will die einer haben ?
Muss mal ein Bild machen habe die mit einem E1 zusammen bekommen sollte vom Vorbesitz da dran gebaut werden .
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 24 Sep 2017, 13:17

Bremsanlage

Hallo Manuel,

danke für Deine Rückmeldung.

Mein Handbremshebel sieht inzwischen schon so aus:


Handbremshebel funktioniert wieder...


Er ist auch schon wieder funktionsfähig eingebaut. Ich habe allerdings noch keine Bremsseile.

Das Fahrwerk ist am garen und wird so langsam...

Bald zeige ich Euch neue Bilder.

Den Handbremshebel solltest Du mal den Goliath-Leuten anbieten. Vielleicht können die den gebrauchen?

Da ich auch bei den Goliath-Leuten aktiv bin, will ich das gern für Dich tun, wenn Du willst. Dann benötige ich Bilder von dem Teil.

Vielleicht haben die ja auch das eine oder andere Tempo-Teil und man kann sich gegenseitig helfen?

Ich würde aber dringend Scheiben (außer Frontscheibe) vom Goliath GD750 benötigen!

Falls jemand so 'nen Fremdkram herumliegen hat, bitte bei mir melden!


Zuletzt von AbzweigLetter am So 08 Okt 2017, 16:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   Mo 25 Sep 2017, 19:37

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BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   Di 26 Sep 2017, 19:18

Hallo Manuel,

dann ist das sicherlich nicht von Goliath - schade.

Solche Handbremshebel wurden auch in Agrar-Fahrzeuge eingebaut - sogar in Anhänger. Das große Zahnsegment, dass ich da sehe, habe ich in Verdacht, dass es zu einem Gummiwagen mit Sitzbock gehört...

Hat jemand zufälligerweise Goliath-Scheiben herumliegen?
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Mi 27 Sep 2017, 12:02

Bremsanlage

Hallo Leute,

die Handbremse ist wieder an ihrem angestammten Platz:


Der Kasten ist der Rahmen für die Sitzbank. Der Rahmen selbst ist dem des Standard Progress sehr ähnlich. Hauptsächlich unterscheiden sich diese beiden Hersteller durch die Anordnung des Motors (Borgward vorn/Standard hinten).

Der Ewald hatte ja hier

http://tempodienstforum.forumieren.info/t613-hallo-aus-der-region-wob-bs (klicken)

Bilder seines inzwischen fertigen Projektes gezeigt.

Ich verwende für die Grundierung gern zwei Farben, um genau zu sehen, dass ich alles getroffen habe. Bei heller Grundierung sehe ich besser Fehler, als bei dunkler. Das Fahrgestell wird von Hand schwarz gestrichen.

Borgward verwendete die gleiche Dynastart-Anlage, wie Tempo. Es ist auch ein Einzylinder-Ilo (wassergekühlt) eingebaut, den ich Euch zu gegebener Zeit vorstellen werde.

Der blaue Pfeil auf dem nächsten Foto zeigt auf den Sitz für den Starter-Knopf. Der sitzt tatsächlich unter den Beinen des Fahrers, weil dort auch die Batterie unter der Sitzbank sitzt. Tempo hat die Batterie ja auch unter der Sitzbank, aber den Starterknopf da, wo er eigentlich hin gehört - vorn.

So sieht es beim Borgward unter der Sitzbank aus:


Die roten Pfeile zeigen auf die "Bürste", die in die Durchführung des Handbremshebels eingebaut ist. Da der Borgward unter der Sitzbank keinen Boden hat, wird es dort im Winter ziemlich zugig sein. Auf dem Bild davor ist diese Bürste von der anderen Seite zu sehen. Die Bürste ist nicht mehr ganz dicht...

Der grüne Pfeil zeigt auf die Umlenkwelle der Bremsanlage, die im Rahmen eingebaut ist. Der Rahmen selbst ist ein Blechrahmen (Pressstahl).

Die Stelle, wo mein Rahmen gebrochen war, ist hier auch zu sehen. Das ist oberhalb des grünen Pfeils in dem Tunnel, wo die beiden Längsrahmen-Teile zusammengeführt werden. Ich mache noch später ein Bild davon.

Der Ewald hat das bei seinem Standard alles fein geschweisst und repariert. Ich habe den Rahmenbruch so gelassen, wie er seinerzeit repariert wurde (geschweisst mit eingeschraubter Verstärkung).

Anders als bei den Tempo-Dreirädern, ist der Fußboden aus Blech anstatt aus Holz.


Schwinge mit Bremsteller (Perrot-Bremse)


Der Pfeile zeigen den Verlauf des vorderen Bremsseiles zur Umlenkwelle unterhalb der Sitzbank im Rahmen.

Die Vorderrad-Aufhängung ist natürlich völlig anders, als bei einem Tempo-Dreirad. Hier seht Ihr die Vorderrad-Schwinge, die sich mit einer Viertelelliptikfeder im Rahmentunnel abstützt. Der Federbolzen ist identisch mit dem für den Tempo-Lenkzapfen, hat jedoch eine Kronenmutter.

Auch hier sticht die auffällige Gleichheit der Konstruktion zu dem Standard von Ewald ins Auge.



Die Pfeile auf dem oberen Foto haben nun für mich keine Bedeutung mehr, da die Frage des Bremsseil-Verlaufs aufgeklärt wurde.
Man sieht dort aber auch die Bohrungen für die Aufnahme des Starterknopfes, der bauartgleich mit Tempo ist.

Ich suche dringend Seiten-Scheiben vom Goliath GD750/F-Typ/FW-Typ oder Borgward B1000/B1250 (alle gleich). Ggfs. auch Frontscheibe anbieten!


Zuletzt von AbzweigLetter am So 08 Okt 2017, 16:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 29 Sep 2017, 10:16

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

es gibt noch nicht viel Neues zu berichten. Ich warte auf die Lieferung von bestellten Ersatzteilen, die ich anbauen muss. Danach kann ich die Bremsseile genau ausmessen und bestellen.


Die andere Tür ist etwas vollständiger, aber auch nicht besser


Hier noch das Foto der anderen Tür, die ich noch nicht zerlegt habe, da ich die Maße von dieser Tür abnehmen muss, wenn die andere wieder zusammengesetzt wird.

Nachtrag: Dieses Foto hatte ich Euch ja schon weiter oben gezeigt - sorry


Zuletzt von AbzweigLetter am So 08 Okt 2017, 16:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 29 Sep 2017, 16:36

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

da ist heute noch der ungeduldig erwartete Anruf des Sandstrahl-Betriebes gekommen:

"Ich könne meinen Schrott abholen..."

Und hier ist nun die erste Fuhre:


Blechrahmen der Tür, Fahrerseite - durch...


Am oberen Teil sieht man noch, wo die Scharniere wieder angebaut werden müssen. Diese müssen mit Holzschrauben geschraubt werden. Bei Tempo sind sie geschweisst. Hinter diese Blechrahmen kommt ja noch das eigentlich tragende Teil, nämlich der Holzrahmen.

Es ist nicht so schlimm, wie ich erwartet hatte. Die Teile sind noch beisammen und brauchbar.
Ich habe noch keinen Sandstrahler gesehen, der "Lochbleche" wieder zustrahlen könnte - aber das wäre ja mal etwas wirklich Neues...


Türblech von außen, Fahrerseite


Sicher, die Löcher müssen weg. Außerdem sieht man Beulen, die allerdings nicht der Strahler verursacht hat. Die waren auch schon vorher da.
Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich bekommen habe.


Türblech von innen, Fahrerseite


Wenn man nun dieses Foto der Innentür mit denen vom 22. September vergleicht, so ist das schon etwas ganz anderes! Weil auch in der Bördelung der seitlichen Rahmenbleche (1. Foto) der Rost dick wütete, musste ich die ganze Bördelung aufmachen. Das muss nun alles wieder angepasst werden.


Türblech Fahrerseite, Unterkante


Sicher - das Blech ist löchrig und durch.


Türblech Fahrerseite, Unterkante


Die Löcher müssen selbstverständlich weg. Da ich kein großer Feinblech-Schweißkünstler bin, werde ich meine Spachtelkünste dort etwas auslassen müssen.

Die Tatsache, dass  - anders als bei Tempo - der tragende Türrahmen aus Holz ist, spielt mir hier in die Karten. Der Holzrahmen ist angefertigt und ich muss nun noch die Bleche an ihn anpassen bzw. umgekehrt. Vor dem Strahlen hat der neue Holzrahmen noch prima gepasst.


Rahmen des Seitenfensters


Der Rahmen der Seitenscheibe war von allen Teilen noch am besten erhalten.

Bis bald!


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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Sa 30 Sep 2017, 17:39

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

heute ist nicht viel gelaufen! Erst ärgert mich der Tempo und nun der Fußball! Hannover hat gegen Gladbach in der letzten Sekunde noch verloren...

Aus diesem Grund will ich Euch heute mit ein paar Bildern der Kabine unterhalten.


Kabine FW200


Naja - hereinsetzen kann sich da niemand. Aber ich bin froh, dass ich wenigstens diese paar Fragmente habe. Die können mir guten Dienst als Grundlage leisten. Das Holz muss ich ja komplett neu anfertigen.


A-Säule Fahrerseite, Holz mit Beschlägen und Blech


A-Säule Fahrerseite, der Anschlussstück vom oberen Bild


A-Säule Beifahrerseite, Blech und oberer Holzrahmen


A-Säule Beifahrerseite, Holz unten


B-Säule Beifahrerseite, Blech


B-Säule Beiahrerseite, Holzrahmen


B-Säule Blech oben


und hier noch das "Fundament":


Der "Schweller"


Wie Ihr seht, ist das ein ziemliches Puzzle-Spiel. Kommt Zeit, kommt Erkenntnis...


Zuletzt von AbzweigLetter am So 05 Nov 2017, 13:21 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Mo 02 Okt 2017, 15:53

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

wozu brauchen wir eine Kabine, wenn wir eine Motorhaube haben?

Wenn alle Teile so gut beisammen gewesen wären, wie der Motordeckel, dann hätte ich keine Probleme.

Den Motordeckel hatte ich schon Mitte der 1980er Jahre strahlen lassen. Mein Vater schwörte auf Blei-Mennige als Rostschutz und hatte immer einen Topf im Keller. Schon damals war das Zeug nicht mehr leicht zu bekommen. Heute ist es für private Anwendungen verboten - aufgrund der Giftigkeit.



Jedenfalls haben wir damals die Haube mit Blei-Mennige grundiert, deshalb die orange Farbe. Den Zweck als Rostschutz hat die Blei-Mennige jedenfalls bestens erfüllt.

Scharnier und Schloß sind original vorhanden. Man sieht sie oben an der Haube hängen.

Anders als bei Tempo und den Nachkriegs-Goliaths ist der Vorderwagen beim FW-Typ fest und man kommt (leider) nur über diesen kleinen Klodeckel an den Motor.


Zuletzt von AbzweigLetter am So 08 Okt 2017, 16:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Sa 07 Okt 2017, 14:56

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

Motorhauben haben auch Tempo-Dreiräder, aber Motor-Getriebetunnel gibt es nur bei Goliath/Borgward.

Auch diese Teile, die in der Kabine einen Teil des Motors und des Getriebes verdecken, sind bereits in den 1980er Jahren gestrahlt und grundiert worden. Sie müssen zwischen Spritzwand und der Sitzbank eingebaut werden.


Blechteile für den Motor-/Getriebetunnel in der Kabine - man sieht das Loch für den Schalthebel


Nochmals: Ein Borgward FW-Typ ist eigentlich ein Goliath. Es ist der Nachfolger des Goliath F-Typs und der Vorläufer des Goliath GD-Typs. Warum Herr Dr. hc. Carl F. W. Borgward damals entschieden hat, dem neuen Goliath-Kind seinen eigenen Namen zu geben, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben.

Goliath-Dreiräder waren zu dieser Zeit sehr gut im Rennen und wäre da nicht der Schell-Plan gekommen - wer weiß?


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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 08 Okt 2017, 16:48

Bremsanlage

Hallo Leute,

es gibt noch wichtige Ersatzteile für eine 80 Jahre alte Bremsanlage neu zu kaufen!

Bei Ebay wurde ich in den Zubehör- und Ersatzteilen für Anhänger fündig.

Das erste Foto zeigt den Rahmen mit dem Bremsgestänge von der Beifahrerseite aus.


Bremsgestänge (grün) für die beiden hinteren Bremsseile


Die grünen Pfeile zeigen auf die Spannschlösser für die hinteren Bremsseile.

Die roten Pfeile deuten auf das Bremsgestänge, das direkt das Bremspedal mit der Umlenkwelle verbindet. Ich habe, abweichend vom Original, hier ein Spannschloss eingebaut, um eine Verstellbarkeit zu gewährleisten.

Nun kann ich die genaue Länge von Bremsseil-Mantel und der -Seele ermitteln. Ein Angebot eines süddeutschen Herstellers liegt mir bereits vor und ich werde es annehmen, wenn ich die Daten komplettiert habe.


Bremsstange
(rot) ist die Verbindung zwischen Bremspedal und Umlenkrolle

Das zweite Bild zeigt die gleiche Situation von der Fahrerseite. Der Anschluss für das Vorderrad-Bremsseil ist hier nicht sichtbar, da es hinter der vorderen Rahmenwange versteckt ist. Es ist inzwischen angeschlossen und die Vorderrad-Bremse funktioniert!

Nun fehlen mir noch der Radbolzen (bestellt) und die beiden hinteren Bremsseile.


Zuletzt von AbzweigLetter am Mo 16 Okt 2017, 15:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Di 10 Okt 2017, 17:21

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

diese zerdetschte Spritzwand wurde schon in den 1980er Jahren ausgebeult, geschweißt, gestrahlt. Dann bekam sie eine Rostschutz-Grundierung, die Falze wurden mit Karosseriedicht aus der Kartusche versiegelt und dann stand sie bis vor Kurzem in einer Ecke des Schuppens.

Nun ist sie wieder da, wo sie hingehört.


Spritzwand von der Motorhauben-Seite


Ich weiß - sie sieht so nicht optimal aus, aber die Beulen bleiben als Erinnerung. Die seitliche Linie ergibt sich automatisch, wenn die Holzteile der Kabine eingebaut werden.

Wenn erst einmal der Decklack drauf ist, dann sieht das schon ganz anders aus. Aber das dauert noch...
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 13 Okt 2017, 14:31

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ein originaler Türrahmen ist bei Goliath aus Eschenholz, nicht aus Buchenholz. Da ich jedoch weder Tischler, noch überhaupt gelernter Handwerker bin und mit Heimwerker-Werkzeug aus dem Baumarkt auskommen muss, habe ich mich entschlossen, einen einfachen aber sicheren Weg bzgl. des Konstruktionsholzes (Kabine und Tür) zu gehen.

Anstatt Buchenholz, das mehrere Jahre abgelagert und dementsprechend sehr schwer zu bearbeiten ist, habe ich mir wasserfestes Bootssperrholz besorgt.

Puristen müssen ab hier nicht mehr weiterlesen - Pragmatiker sollten sich mit diesem Thema befassen!

Was hat mich dazu veranlasst, Bootssperrholz zu verwenden?

a) Die Kosten
b) Die Zeit
c) Verzugfrei
d) Die Formbarkeit (Bearbeitung)
e) Die Herstellung der Verbindungsstellen
f) Die Beständigkeit
g) Die Festigkeit (Steifigkeit)
h) Das Gewicht
i) Die Unsichtbarkeit (nach dem Einbau)

Ob ich jetzt alle Punkte aufgeführt habe, die mir im Kopf herumschwirrten, weiß ich nicht. Aber Ihr seht schon, dass ich zumindest nicht kopflos an die Aufgabe herangegangen bin.

Das Ursprungsmaterial ist also wasserfestes Bootssperrholz. Der Hersteller empfiehlt verpflichtend, das Bootssperrholz vor der Berührung mit Wasser mehrfach mit einem geeigneten Bootslack zu lackieren.


Bootssperrholz als Rohmaterial für die Kabine (6 mm)


Das Bootssperrholz wird mit einer einfachen Stichsäge auf die gewünschte Form geschnitten.
Die notwendige Stärke des Rohlings wird durch mehrfaches Übereinanderleimen von Einzelleisten erreicht. Dazu wird wasserfester Bootsleim verwendet und die Teile werden gepresst.

Nach der Verleimung der einzelnen Lagen wird die gewünschte dreidimensionale Form durch Schleifen herbeigeführt.


Bootsleim auf PU-Basis (wasserfest) und spezieller Bootslack als Schutz-Überzug


Verbindungsstellen zu Anschlußstücken werden dadurch geschaffen, dass die eine Sperrholz-Lage kürzer wird als die darauffolgende und dann wieder länger usw. Dadurch wird eine Verzahnung erreicht, die für eine optimale Verbindung der Einzelteile sorgt.


vorn originale Eschenholz-Teile - hinten nachgebaute Teile aus Sperrholz


Hier seht Ihr im Vordergrund die alten originalen Rahmenteile der Tür aus Eschenholz. Die nachgebauten Teile aus Bootssperrholz wurden mit dem Bootslack zweimal grundiert und dann habe ich noch einen speziellen Holzlack darüber gebracht - das Letztere ist aber eigentlich nicht zwingend erforderlich.

Die fertige Fahrertür kann ich Euch bald zeigen (bis auf die Fehlteile, die ich noch nicht habe).

Der neue Holzrahmen passt jedenfalls in die Blechtür wie die Faust aufs Auge... (Göte)


Zuletzt von AbzweigLetter am Fr 20 Okt 2017, 16:10 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 15 Okt 2017, 17:12

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

die Fahrertür wartet nun darauf, dass die Lackierung der Innentür aushärtet, damit der Holzrahmen eingefügt werden kann.

Nun wird erst einmal wieder abgerissen! Die Beifahrertür muss nun dran glauben.

Ich hatte ja die Hoffnung, dass der Zustand der Tür insgesamt besser sein könnte, da die Innenverkleidung noch vorhanden ist.
Ich habe mich getäuscht:


Unterseite der Tür - Unterer Rahmen völlig unbrauchbar


Bei der Fahrertür war der untere Türrahmen überhaupt nicht vorhanden. Die Fragmente des Rahmens dieser Beifahrertür sind jedoch völlig unbrauchbar. Auch hier ist eine komplette Neuanfertigung dieses Bauteils absolut unumgänglich.


Untere Rahmenfragmente der Beifahrertür nach dem Entfernen der Innenverkleidung


Diese Teile können nicht einmal mehr als Muster dienen. Ich habe für die Fahrertür das untere Rahmenteil neu angefertigt. Für die Ermittlung der Wölbung diente der Schweller (Holz), den ich ja glücklicherweise habe.

Nach dem Entfernen der Innenverkleidung bot sich dann dieses Bild:


Beifahrertür von innen mit Dreck, teilweise noch halbwegs intakter rotbrauner Grundierung


Der Dreck, der in der Tür lag, ist ausgeschüttet:


Beifahrertür von innen - auch hier nur eine Scheiben-Andruckrolle


Weiter werde ich die Tür erst einmal nicht zerlegen. Nun vergleiche ich den Kurbelapparat,


Kurbelapparat mit alten Spinnennestern, rostig - aber noch brauchbar

ob dieser bzgl. Länge der Arme und der Einbautiefe (Kröpfung der Arme) wirklich mit Tempo bzw. Framo übereinstimmt. Wäre ja sehr schön.

Auch die Scheiben-Führungsschiene


Führungsschiene für den Kurbelapparat


sieht für mich erst einmal gleich aus. Da kann jedoch die Länge variieren. Immerhin ist das Goliath-/Borgward-Fenster etwas größer als das Tempo-Fenster.

Diese Beifahrertür wird erst dann weiter zerlegt, wenn die Fahrertür weitgehend fertig zum Einbau ist.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Mi 18 Okt 2017, 18:30

Antrieb, Auspuff, Kraftstoffversorgung

Hallo Leute,

mein Nachbau-Schweller ist fertig. Außerdem habe ich begonnen, die B-Säule nachzubauen, an die die Scharniere angeschraubt werden müssen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich den Schweller für die Beifahrerseite nachgeformt, aber die Tür für die Fahrerseite in Arbeit habe. Nun muss ich doch die Beifahrertür vorziehen oder erst den zweiten Schweller bauen.

Da ich jedoch mehr "gute" Original-Kabinenteile für die Beifahrerseite habe, will ich auch diese zuerst erledigen.
Entscheidung: Ich muss nun doch die Beifahrertür vorziehen.
Aber dazu mehr, wenn es an der Zeit ist...

Heute erst einmal nur ein Bild vom verdellten Kraftstofftank:


Kraftstoffbehälter (Tankdeckel, Benzinhahn mit Fernbedienung vorhanden)


Die Dellen halten sich in akzeptablen Grenzen. Daran werde ich nichts machen - aber:

Wer hat Erfahrung mit der Innenreinigung von Benzintanks?

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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Sa 21 Okt 2017, 14:06

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

es gibt viele Parallelen zwischen Tempo und Goliath. Auf der Suche nach passenden Schließkeilen und Kastenschlössern für meinen FW hat mir ein freundlicher GD-Besitzer diese Bilder geschickt.

Wer bisher mitgelesen hat, der weiß, dass ich keine originalen Türen besitze und deshalb auf solche angewiesen bin, die mir ein freundlicher Dreirad-Freund in den 80er Jahren mal mitgebracht hatte. Die Türen dienten zuletzt einem Unterstand auf einer Blaubeer-Plantage. Bisher konnte mir niemand sagen, in was für ein Auto die mal eingebaut waren. Ich vermutete immer schon, dass das GD-Türen wären, also vom Nachfolge-Modell meines FW's.

Eine wichtige Erkenntnis für mich:
Goliath und Tempo haben damals bei den gleichen Zubehör-Lieferanten eingekauft! Die Türschlösser sind völlig identisch mit Tempo. Da kann ich erst einmal in die Kiste greifen und mich bei meinen Tempo-Teilen bedienen, aber ich suche zwei Schlösser (links und rechts), da sie dann dem Tempo fehlen werden.

Das erste Bild zeigt das Kastenschloß in eingebautem Zustand. Ich bin sehr froh, dass aus diesem Foto Art und Position des Gummikeils hervorgeht, da mir das derzeit hauptsächlich auf der Seele liegt.

Nun weiß ich genau, wo ich den Gummikeil wie anbringen muss. Bei meinen Türen sind genau an dieser Stelle zwei Bohrungen, die anzeigen, dass dort genau dieser Keil angeschraubt war. Also weiß ich nun auch, wohin mit der Schale (dem Gegenstück).

Da es absolut aussichtslos ist, in einem sinnvollen Zeitraum die originalen Gegenstücke der FW-Keile (Metall) zu bekommen, werde ich hier einen Kompromiss machen und die Konstruktion des GD vorwegnehmen.

Fotos von Dirk 1950_GD750 (GD-Besitzer) - Muster für meinen Nachbau:


Kastenschloß Beifahrerseite (Verriegelung) GD und Keil über dem Schloß - völlig identisch mit Tempo-Teilen


Der rote Pfeil zeigt auf den Gummikeil. Der ist identisch mit Tempo-Keilen. Der Unterschied ist nur, dass Tempo die Keile am Rahmen und die Schalem in die Tür eingebaut hatte, also umgekehrt.

Die Türen hat der Dirk bereits ausgebaut. Sie liegen hier Blech an Blech, unten die Fahrertür, von der man die Aufnahmen für die Türklinken mit dem Sitz der Klinken-Rosette sieht.

Das folgende Bild zeigt das Kastenschloß von der Seite. Auch bei den Kastenschlössern hatte ich bereits die Vermutung, dass die GD-Schlösser identisch mit denen von Tempo sind. Das hilft mir sehr gut weiter und ich kann nachforschen, was ich hier noch liegen habe. Dann muss erst einmal der Tempo Boy aushelfen, solange ich nichts anderes habe. Das schafft mir Luft für die weitere Bearbeitung der FW-Türen.


Kastenschloß Fahrerseite vom GD von der Seite - völlig identisch mit Tempo-Schlössern


Das nächste Foto zeigt das ausgebaute Kastenschloß von der Rückseite. Auch dieses Bild zeigt mir, dass das Schloß völlig identisch mit Tempo ist.


Kastenschloß Fahrerseite GD von der Rückseite - auch im Detail identisch mit Tempo


Nun bin ich mir sehr sicher, dass meine beiden Türen, die ich für den FW verwende, tatsächlich von einem GD stammen!
Ich hatte mir das schon gedacht.

Die Maße der Türen scheinen jedoch weitgehend identisch zu sein, da sie optisch äußerlich gleich aussehen und formtechnisch genau zu meinen Rahmen-Fragmenten des FW passen. Die Rundungen passen allesamt genau ineinander. Lediglich die Position der Scharniere differiert um wenige Millimeter.

Optisch wird nur der echte Fachmann, der beide Fahrzeuge aus dem FF kennt, unwesentliche Unterschiede im Detail bemerken.


Zuletzt von AbzweigLetter am Mo 23 Okt 2017, 00:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   So 22 Okt 2017, 20:26

Hallo Uwe,

Kastenschlösser habe ich kürzlich bei i-Bäh gesehen.
Der Tank lässt sich mit Cola und Splitt reinigen. Cola als Rostlöser und Splitt zum Schmirgeln. Die Kohlensäure muss natürlich raus und der Tank muss dicht sein. Dann in eine alte Decke o.ä. einwickeln und fest in einen Betonmischer stopfen.
Ich hatte leider nur Kies zur Hand und nach einem halben Tag hatte sich die Sache gelöst und dabei den Bezinhahn abgerissen, dadurch leider nicht fertig geworden, aber es geht!
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BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   So 22 Okt 2017, 23:19

Hallo Jens, hallo Leute,

natürlich schaue ich auch regelmäßig in der "elektronischen Bucht" bei Iiiiih-Bäaah und bin für jeden Tipp dankbar, wenn Euch welche auffallen. Wenn das Kastenschlösser wie diese waren, dann habe ich sie leider übersehen... Crying or Very sad

Ich hatte nur welche entdeckt, die andere Vorrichtungen zum Öffnen hatten (Zughebel, abnehmbare Klinke). Die mit Zughebel kenne ich so gar nicht, die mit der abnehmbaren Klinke kenne ich von LKW-Koffer-Aufbauten z. B. Unimog-Funkkoffer (Bundeswehr).

Trotzdem - bin für jeden Tipp dankbar: Wie leicht übersieht man etwas...

Tankreinigung:
Das Ding mit dem Betonmischer hatte ich tatsächlich schon mal irgendwann gehört und dann wieder vergessen. Leider besitze ich keinen mehr, aber ich kann ja mal in der Nachbarschaft fragen.

Noch besser müsste eine Waschmaschine funktionieren. Die dreht sogar abwechselnd links und rechts. Leider ist aber die Trommel vermutlich zu klein (was wird wohl meine Frau sagen?).

Gut ist auch der Warnhinweis mit dem Benzinhahn. Da werde ich ihn abschrauben und das Loch anderweitig schließen müssen.

So etwas gehört in die Schraubertipps! Wenn das klappen sollte, dann werde ich das mit Bildern nachholen. Die Innenbeschichtung müsste danach mit lösungsmittelbeständigem Lack passieren.

Zum Thema Cola:
Cola enthält Phosphorsäure, die entscheidender Bestandteil von handelsüblichen Rostumwandlern ist.

Rostumwandler sind in der Szene umstritten. Ich persönlich habe jedoch sehr gute Erfahrungen damit gemacht, wenn man sie sinnvoll anwendet.
Wer meint, er könne Rostumwandler irgendwo auf blühenden Rost klecksen und dann überlackieren, der irrt. Aber auf gereinigten Rostherden mit leichtem Restrost funktioniert das wunderbar, wenn die Reparaturstelle anschließend lackiert bzw. versiegelt wird.

So hatte ich z. B. mechanische Teile (Pedale etc.) vor mehr als dreißig Jahren mit Drahtbürste entrostet und dann mit Rostumwandler behandelt. Sogar ohne Schutzlack hat sich die stabile Oxydschicht bis heute nicht verändert. Sie lagen in der Garage offen im Regal.

Inzwischen - nach mehr als dreißig Jahren - habe ich sie lackiert und eingebaut.

Nochmals: Danke für die guten Tipps.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Mo 23 Okt 2017, 16:14

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

nach viel Schrott, Dreck und Abriss sollen heute mal ein paar freundliche Bilder kommen.

Ihr wisst ja, dass ich die inneren hölzernen Rahmenteile und das untere Rahmenblech neu anfertigen musste. Heute habe ich die Holzrahmen in die Fahrertür eingebaut.


Neue Holzrahmen im alten Blech


Wer es noch nicht mitbekommen hat, weiß es jetzt:
Bei Goliath verwendete man bis zum GD-Typ (Ende 1955) noch Holzrahmen für Kabine und Türen. Bei Tempo hingegen war dieses Verfahren schon seit 1936 Geschichte.

Der Meterstab soll daran erinnern, dass die lichte Weite zwischen den Fensterführungen genau 76 cm betragen muss. Unten habe ich nur 75 cm, was bedeutet, dass die Rahmenhölzer unten noch auseinandergedrückt werden müssen. Das geschieht mit dem unteren Rahmenholz, das geteilt ist und zum Spreitzen dient. Das hatte ich eigentlich auch fertig, aber durch einen dummen Messfehler ist es unbrauchbar.

Nun muss ich die eine Hälfte nochmals anfertigen... Evil or Very Mad

Das nächste Foto zeigt das neu angefertigte untere Rahmenblech. Ich habe die Falze (Bördelkante) gut abgedichtet und großzügige Löcher für den freien Ablauf von eindringendem Wasser eingebaut.

Insgesamt werde ich einen besseren Rostschutz haben, als das Fahrzeug jemals hatte.


Tür-Unterseite mit neu angefertigtem Rahmenblech


Die Wölbung des unteren Rahmenblechs habe ich von dem Schweller abgenommen, der ja später deckungsgleich mit dieser Wölbung sein muss.

Zwei Herausforderungen beim Bau der Türen:
a) der einwandfreie Lauf der Fensterscheiben (absolut paralleler Abstand der Führungsschienen)
b) Einbau der beiden Scharniere absolut in Flucht - eine gerade gedachte Linie zwischen den beiden Scharnieren (Löcher)

Für den Lauf der Fensterscheiben werde ich mir aus Sperrholz noch eine Fenster-Schablone anfertigen, die ganz genau passen und auch einwandfrei in den Führungen bewegbar sein muss. Diese dient dann später als Muster-Schablone für den Glaser.

Die genaue Ausrichtung der Scharniere wird nicht ganz einfach werden. Ich werde mir wohl noch ein passendes Rundeisen besorgen, das beim Anpassen/Einbau durch die Ösen beider Scharnierhälften gleichzeitig geführt wird, um eine genaue Ausrichtung zu erreichen, da sonst die Tür klemmt.

Außerdem darf die Tür nicht einfach auffallen, wenn sie nicht eingehakt ist. Wenn das Auto gerade steht, soll sie im Gegenteil sogar leicht nach innen fallen (Neigung der Scharniere).

Nun werde ich mich aber erst um die noch rostige Beifahrertür kümmern, damit es auf der "besseren" Beifahrerseite weiter geht.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 27 Okt 2017, 00:15

Hallo Leute,

durch Zufall bin ich auf eine interessante Seite in Polen gestoßen.

Ein Dreirad-Freund aus Warschau hat 2012 begonnen, das Wrack eines Borgward FW200 wieder aufzubauen.

Die Bilder des unrestaurierten Fahrzeugs erinnern mich stark an den Zustand, bevor ich meinen zerlegt habe. Leider habe ich meine alten Fotos aus den 1980ern noch nicht wiedergefunden.

Der Hobby-Kollege aus Warschau geht sehr akribisch vor und dokumentiert jede Kleinigkeit. Ich kann zwar kein polnisch, aber das, was er macht, scheint Hand und Fuß zu haben.
Außerdem gibt es ja den Google-Übersetzer, den ich auch zurate gezogen habe.

Leider scheint es seit 2015 ein Problem dort in Warschau zu geben und es geht nicht weiter...
Ich kenne solche langen Phasen der Stagnation!

Schaut mal hier herein:

http://z.kosmala.net/fw200dyf.htm

Eine Kontaktadresse konnte ich leider nicht finden.

Viel Spaß!

Ach ja:
Bei mir geht es weiter! Ich habe die Beifahrertür nun doch völlig gestrippt und die Einzelteile heute zu meinem bewährten Sandstrahler gebracht.
Ich bin wieder einmal sehr gespannt, was ich wiederbekommen werde...

Die Innereien aus Holz sind noch nicht ganz fertig, aber auf dem besten Wege.

Ich halte Euch selbstverständlich auf dem Laufenden - schon in meinem eigenen Interesse. Da lässt man es nicht so leicht schlurfen.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 27 Okt 2017, 16:13

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

der Sandstrahler hat sich heute nicht gemeldet, also kann ich die Teile frühestens am Montag abholen. Dienstag ist ein Feiertag - ggfs. also erst Mittwoch.

Um mir die Zeit bis dahin zu vertreiben, mache ich mit den Holzrahmen weiter. Den letzten Schliff erhalten sie erst, wenn ich die Blechteile wieder zusammengefügt habe. Anders, als bei der Karosserie, wo die Bleche über das Holz gezogen werden, muss ich hier das Holz in die vorhandenen Türbleche einpassen.

Ich hatte Euch ja bereits meine Beweggründe genannt, warum ich Sperr- anstatt Buchen- bzw. Eschenholz verwende. Bisher hat sich das bewährt, denn der Zuschnitt und die nachträgliche Bearbeitung ist wesentlich vereinfacht. Besonders die Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Hölzern lassen sich optimal tragfähig verzahnen. Man kann durch Verzahnung theoretisch jede Länge und durch Schleifen jede Form erreichen.


Holzrahmen für Beifahrertür - Vorn Rohling, dahinter (fast) fertig geschliffen


Die Verzahnung ist vor allem von Bedeutung, wenn die Karosserieteile miteinander verbunden werden müssen. Da habe ich auch bereits einige Teile fertig, aber bevor das soweit ist, muss die Tür erst komplett einbaufertig sein, damit ich den perfekten Sitz der Türen einstellen kann.

Ich verwende 6 mm wasserfest verleimtes Boots-Sperrholz das durch Schichten auf die passende Stärke gebracht wird. Wasserfester Leim für den Bootsbau auf PU-Basis sorgt für die sichere Verbindung. Trotzdem muss die Abdichtung gegen eindringende Feuchtigkeit in die Tür möglichst optimal sein.

Bevor die Teile in die Tür eingefügt werden, werden sie noch mit Bootslack gestrichen und erhalten einen letzten Schutzüberzug mit Holzfarbe.


Zuletzt von AbzweigLetter am Fr 27 Okt 2017, 16:52 bearbeitet; insgesamt 15-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 27 Okt 2017, 16:14

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

Der Schweller muss nur noch in Feinarbeiten geändert werden. Er wird noch mit dem Karosserie-Blech beschlagen. Für diese Anpassungsarbeiten muss die Tür fertig sein, damit die Rundungen von Tür und Kabine zueinander passen.

Diese Arbeiten hat man bei Goliath damals selbstverständlich in Serie gemacht und es gab Lehren und vorgefertigte Pressen. Da war nicht viel nachzuarbeiten während der Produktion.

Bei mir sieht das ganz anders aus. Ich verwende GD-Türen für den FW-Typ, die zwar äußerlich gleich, aber im Innenleben doch unterschiedlich sind. Da ich alles neu anfertigen musste, muss ich natürlich auch Anpassungsarbeiten durchführen, damit hinterher nichts klemmt oder sperrt.
Diese Arbeiten fallen mir nicht leicht, ich bin kein versierter oder gar gelernter Handwerker - vielleicht lediglich ein halbwegs geübter Heimwerker.


Links Schweller, rechts Rohling der B-Säule


Original waren die Holzteile der Karosserie verzapft. Dadurch, dass ich wasserfestes Sperrholz in Lagen verleime, ergibt sich automatisch eine Verzahnung, die man hier gut sieht. So passen die Teile dann optimal ineinander und sind absolut fest verbunden. Die B-Säule muss noch verlängert werden, was ebenfalls über die Verzahnung am oberen Ende geschehen wird.

Die Form der B-Säule muss noch bearbeitet werden, bis sie in die alten Karosseriebleche passt. Ich bin kein Freund von "alles neu machen". Nur dort, wo es zwingend erforderlich ist, werde ich Alt-Teile ersetzen. Das ist z. B. überall dort, wo es um die Sicherheit geht, notwendig.
Die alten Karosserie-Bleche, die Ihr am 30. September weiter oben bereits gesehen habt (Hände über den Kopf...), werde ich wiederverwenden.

Es sind die originalen Blech-Teile und ich möchte, dass diese auch wieder eingebaut werden.


Schweller und B-Säule zur Kontrolle lose ineinandergesteckt


Der rote Pfeil deutet auf die Verzahnung zur Verlängerung der B-Säule nach oben. Dieser erste Abschnitt der B-Säule ist erst ein ungeschliffener Rohling und reicht gerademal bis zum oberen Scharniersitz.

Der blaue Pfeil unten links zeigt auf die Verzahnung, wo Schweller und der B-Säulen-Rohling vorerst lose ineinandergesteckt sind. Das Herausarbeiten der Karosserie-Konturen ist noch nicht erfolgt.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 02 Nov 2017, 15:41

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ich bin noch immer am Holzrahmen der Kabine (Beifahrerseite) am Werkeln.
Heute deshalb nur dieser kleine Zwischenstatus, damit Ihr nicht denkt, ich hätte vor lauter Verzweiflung die Arbeit eingestellt - wie mein soeben verblichener Bandschleifer es tat.

Ausgerechnet Freitag Abend, vor dem langen Wochenende, hat mein Uralt-Bandschleifer aus den 70er Jahren den Dienst quittiert. Die Laufrolle hat gefressen und eine Reparatur lohnt nicht. Es war ein Billig-Gerät aus dem Neckermann-Katalog.
Ob das neue Gerät, mit dem ich jetzt arbeite, auch so länge hält, wird sich erst noch herausstellen müssen. Wenn - dann werde ich dies jedenfalls nicht mehr erleben...

Mein Sandstrahler hat sich noch nicht bei mir gemeldet, so dass ich die Blechteile der Karosserie und die wichtige Beifahrertür noch nicht wieder hier habe. Also kann ich auch keine Feinarbeiten am Rahmen machen. Das muss ja alles aufeinander abgestimmt werden.


B-Säule mit Schweller


Der obere Teil, nur lose aufgesteckt, untere B-Säule hingegen nun festgeleimt. Den Abstand zwischen Schweller und oberer Türkante (blauer Pfeil) kann und muss ich noch einstellen.
Der grüne Pfeil zeigt auf die Verzahnung, wo das Ganze in der Höhe noch verschiebbar ist.

Bevor am Rahmen weitergebastelt wird, muss ich die Beifahrer-Tür zurück haben. Die wird dann zuerst fertiggestellt, damit sie eingepasst werden kann.

Übrigens: Was da nach Maserung aussieht, sind in Wirklichkeit geschliffene Lagen des Sperrholzes, also keine Maserung.

Ich hoffe auf den baldigen Anruf...


Zuletzt von AbzweigLetter am So 19 Nov 2017, 12:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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