Tempo Dienst Forum

Hier dreht sich alles um die Fahrzeuge der Firma Vidal&Sohn und deren Nachfolgern!
 
StartseiteKalenderGalerieFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Borgward Dreirad FW200

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
AutorNachricht
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 09 Nov 2017, 12:08

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

die Kabinen-Fragmente der Beifahrerseite habe ich sandgestrahlt wieder zurück (und die Beifahrertür auch).

Es kommt jetzt darauf an, die Beifahrertür einbaufertig zu machen, den Holzrahmen an die Formen der Tür möglichst gut anzupassen und dann diese verbogenen Bleche wieder auf Vordermann zu bringen. Die gehören letztendlich ja auf den Holzrahmen.

Ich sagte bereits, dass ich die alten Bleche wieder einbauen werde. Diese sind die Original-Teile und die sollen wieder an den angestammten Platz.

Ob das Ganze wohl funktionieren wird? Kabine mit Original-Blechen des FW's, aber Türen des Nachfolgemodells GD? Bekommt man das so zusammen, dass es hinterher so aussieht, als wäre es der Original-Zustand? Ich bin jedenfalls guter Dinge, dass es klappt!
Es muss nun sogar klappen - ich habe mir jetzt schon zuviel Arbeit gemacht, um einen Fehlschlag einzustecken.

Nach meinen Versuchen passen die GD-Türen genau in die FW-Bleche. Vermutlich hat man sich bei der Entwicklung des GD's am Vorgängermodell FW orientiert. Die innere Rahmenkonstruktion der Türen ist allerdings unterschiedlich, wie ich inzwischen festgestellt habe.

Nun werde ich mich nicht mehr um die Beschaffung von Original-Türen kümmern - ich will gar keine mehr haben.
Das Projekt ist inzwischen zu weit fortgeschritten. Sehen tut das hinterher nur noch ein absoluter Fachmann, der beide Fahrzeugtypen (FW+GD) aus dem FF kennt. Ihr wisst es ja nun und es soll kein Geheimnis sein.


Einzelteile der Kabinenbleche - sandgestrahlt und mit Zinkfarbe behandelt


Zumindest sind die Teile auf der Beifahrerseite vollständig. Das Blech über der Beifahrertür (unter der Dachkante) fehlt hier auf dem Bild, ist vorhanden, aber noch nicht gestrahlt.

Sofort nach dem Strahlen habe ich eine Zinkgrundierung aufgebracht. Sandgestrahltes Blech rostet sehr schnell wieder, wenn es nicht geschützt wird.

Das Ausbeulen der Einzelteile muss selbstverständlich noch gemacht werden.

Jetzt bin ich aber erst einmal noch eine Zeitlang mit der Beifahrertür beschäftigt. Da ist noch viel zu tun.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 17 Nov 2017, 13:10

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

heute komme ich wieder einmal nur mit einem kleinen Zwischenstatus. Noch ist nichts Weltbewegendes passiert, aber das Projekt ist auf dem Weg.

Noch immer bin ich mit der Beifahrertür beschäftigt. Das Bild zeigt den aktuellen Zustand.

Die Türbleche der Beifahrertür sind wieder zusammengefügt. Das untere Rahmenblech habe ich neu angefertigt.
Ihr habt ja weiter oben am 15.10.17 die Rostkrümel des Originals gesehen. Da war absolut nichts mehr mit zu machen - Blumenerde...
In das neue Blech habe ich große Löcher gebohrt, damit zukünftig in die Innentür eindringende Feuchtigkeit ablaufen und gut abtrocknen kann.


Beifahrertür im Aufbau - von der Unterseite


Die Farben sind zwei verschiedene Schichten Grundierung. Die helle Grundierung ist noch feucht. Die Innenbleche streiche ich von Hand. Falze sind mit Karosserie-Dichtmasse aus der Kartusche versiegelt.

Die Rahmenhölzer warten auf den Einbau, müssen sich aber noch etwas gedulden.

Als nächste Schritte erfolgen dann
Einbau des Holzrahmens,
Einpassen des Fensterrahmens
Einbau der Fensterführungen
Anfertigung einer Scheibenschablone (für den Glaser)
Einbau der Scharniere
etc.

Bis dann!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 26 Nov 2017, 14:17

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

heute war ich in meinem Außenlager - in einer Garage. Dort lagern noch ein paar Teile des FW's.

U. a. sind dort die wenigen Dachfragmente, die Pritschenteile und die Fahrerhausrückwand gelagert. Außerdem habe ich dort einen Coil Edelstahl-Blech.

Das Edelstahl-Blech und die Kabinenrückwand habe ich heute nach Hause geholt, da ich diese Teile bald benötige.

Aus der Kabinenrückwand gehen die Abmessungen der Kabinenbreite hinten hervor.
Außerdem wisst Ihr, dass ich möglichst alle noch vorhandenen Teile wiederverwenden möchte.

Heute ein Foto zum "Hände über den Kopf schlagen":


Kabinenrückwand von der Außenseite - unrestauriert


Ja - so sieht sie aus, die Kabinen-Rückwand. Völlig zerdetscht - so ähnlich wie auch die Spritzwand mal aussah.
Bei der Spritzwand war es allerdings nicht ganz so schlimm. Sie ist inzwischen wieder eingebaut (siehe oben).
Das sind die Folgen davon, dass mein FW auf dem Schrottplatz den Untermann spielen musste. Es lagen ja damals andere Autos auf ihm gestapelt.

Ich werde trotzdem mein Glück mit dem Ausbeulen versuchen. Wir werden sehen...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 01 Dez 2017, 15:53

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ja, das ist schon harter Tobak - mit der Kabinenrückwand...

Das Rückwandblech ist sehr dick und fest. Das wird ein hartes Stück Arbeit. Mal sehen, ob ich das überhaupt wieder plan bekomme. Kalt geht es nicht. Ich werde wohl den Gasbrenner zu Hilfe nehmen müssen.

Beifahrertür

Ich habe mich nun mit der Beifahrertür weiter beschäftigt. Fast jeden Tag ein kleines Stück weiter.

Inzwischen sind die neu angefertigten Rahmenhölzer eingebaut. Auf dem folgenden Foto seht Ihr von oben in den Fensterschacht der Tür.


Blick in den Fensterschacht der Beifahrertür


Es fehlt nun u. a. noch
der Einbau des Fensterrahmens,
die Anfertigung der Innenverkleidung,
Einbau der Fensterschachtdichtungen,
Einbau der Kurbelapparate
usw.

Kurbelapparate habe ich mir über Ebay gebraucht auf Verdacht bestellt. Ich warte nun auf die Lieferung und bin sehr gespannt, ob ich Glück habe - also ob sie passen werden.

Die Tür-Innenverkleidung ist einfach nur ein lackiertes Sperrholzbrett - so wie bei Tempo zu dieser Zeit auch. Das sollte also kein Problem sein.

Der Fensterrahmen ist auch gleichzeitig die Führung für die Scheibe. Der Rahmen muss also absolut parallel eingebaut sein, damit die Scheibe später ohne zu klemmen läuft.

Die Scharniere habe ich provisorisch befestigt und dabei auf absolute Flucht der Ösen beider Scharniere geachtet. Wenn das nicht stimmt, dann klemmt später die Tür.

Das Bild zeigt die Beifahrertür von der Scharnierseite, links ist unten, rechts ist oben.


Tür Beifahrerseite: Scharniere mit provisorischen Spax-Schrauben befestigt


Die passenden Holz-Schlitzschrauben nach alter Art muss ich mir noch besorgen. Die endgültige Befestigung wird aber erst dann geschehen, wenn die Tür einwandfrei schließt.

Morgen geht es weiter mit der Anfertigung der Tür-Innenverkleidung aus Sperrholz.

Der Kabinenrahmen der Beifahrerseite ist auch weiter fortgeschritten. Wenn die Tür-Innenverkleidung fertig ist, wird die A-Säule weiter an die Tür angepasst. Eigentlich ist das alles schon weitgehend erledigt, aber die Feinarbeiten für ein paar Rundungen muss ich noch machen.
Die Tür muss nach dem Ausarbeiten der Rundungen provisorisch angeschraubt und getestet werden.
Wenn die Tür sich richtig bewegen lässt und Fugen zwischen Tür und Rahmen ok sind, habe ich alles richtig gemacht. Wenn nicht, dann muss ich nachbessern.

Die A-Säule kommt erst an die Reihe, wenn die Tür in die B-Säule (mit den Scharnieren) und dem Schweller passt.

Bis dann!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 03 Dez 2017, 21:32

Aufbau und Karosserie

Hallo Leute,

heute sind wieder einmal nur ein paar ziemlich deprimierende Bilder in Sichtweite...

Naja - im Vergleich zu der Kabinen-Rückwand ist das Neuware!


Metall-Flachten links und rechts der Pritsche - oben Fahrer-Außenseite, unten Beifahrer-Innenseite


Die Flachten sind 1,80 m lang. Oben auf dem Foto ist die Außenseite auf der Fahrerseite zu sehen. Den Überfallhebel seht ihr oben rechts (genau hinschauen). Unten ist die Flachte der Beifahrerseite von der Innenseite zu sehen.


Die Beulen sieht man im spitzeren Winkel von der Seite besser


Die Flachten sind aus noch dickerem Blech als die Kabinen-Rückwand.
Ich will nicht ausschließlich mit 'nem dicken Mottek daran gehen, deshalb wird auch hier der Gasbrenner zu Hilfe gezogen.

Aber dieses Problem liegt noch in weiter Ferne...


Außen-Ansicht der Rückwandklappe aus Holz


Die Rückwand-Klappe (1,10 m) ist doch gar nicht so übel, oder...?

Wenn man die anderen Teile so betrachtet, dann stimmt das (fast)!


Innen-Ansicht der Rückwand-Klappe aus Holz


Es ist mein Ziel, möglichst viele der Original-Teile wieder einzusetzen.
Das Holz der Rückwand-Klappe werde ich näher untersuchen, bevor ich dazu ausschließlich Neuware verwende.


Zuletzt von AbzweigLetter am Sa 16 Dez 2017, 18:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 15 Dez 2017, 16:31

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

im Moment geht es etwas schleppend voran - es ist mir einfach zu kalt in Garage, Schuppen oder Werkstatt.

Als Dreikantfeilen-Fahrer sollte man eigentlich kein Frostköttel sein, aber ich bin ein solcher. Mir ist es zu ungemütlich und es macht mir keinen Spaß, mit roter, triefender Nase und kalten Fingern zu schrauben.

Trotzdem - mit kleinen Schritten geht es auch vorwärts. Ich habe von der Original-Innenverkleidung der Türen zumindest die obere Abschlussleiste aus Buchenholz retten können, die noch einwandfrei war. Da ich aber nur auf der Beifahrerseite überhaupt noch eine Innenverkleidung hatte, habe ich auch nur diese eine. Auf der Fahrerseite muss ich dann neu anfertigen.

Im Moment beschäftige ich mich weiterhin mit der Beifahrerseite der Kabine incl. Beifahrertür. Der Fensterrahmen der Tür ist inzwischen eingepasst. Ich bin nun dabei, die Innenverkleidung aus Sperrholz neu anzufertigen und dann den Kurbelapparat wieder an seinen Platz zu bringen.

Inzwischen sind auch die beiden Kurbelapparate, die ich mir auf Verdacht bestellt hatte, eingetroffen. Ich denke, dass ich die für meine Zwecke verwenden kann. Dazu schreibe ich dann aber erst, wenn das Thema heiß ist.

Eine gute Nachricht kann ich noch vermelden!

Ich hatte viel Glück in der elektronischen Bucht:


Kastenschloß Beifahrerseite mit Verriegelungs-Hebel


Dort wurde jetzt dieses Kastenschloß für die Beifahrertür als Auktion angeboten und ich habe es als einziger Bieter ersteigern können. Es hat mich incl. Versand 17,00 EUR gekostet, was sicherlich ein akzeptabler Preis ist.
Es ist genau das, das ich gerade jetzt aktuell benötige - Glück gehabt!


Rückseite des Schlosses - Schweißstellen anstatt originale Nieten, aber funktionsfähig


Das Schloß muss gefettet werden, ansonsten macht es einen guten Eindruck. Nun fehlt mir noch eines für die Fahrerseite, aber da werde ich auch noch fündig werden (hoffe ich).

Neue Fotos vom "Wiederaufbau" zeige ich, wenn die Innenverkleidung-Beifahrerseite fertig ist. Passende Senkkopfschrauben und Rosetten zur Befestigung der Verkleidung habe ich aus Edelstahl bekommen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Sa 16 Dez 2017, 16:00

Hallo Leute,

gestern war die Freude noch groß - sogar die Position der Befestigungslöcher stimmen zwischen Tempo und Goliath überein.

ABER - Dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren:


Vierkant mit Neigung für schrägen Einbau (Tempo Dreirad, Karpfenmaul-Wiking)


Tempo hat im Gegensatz zum Goliath keine senkrechte Türvorderkante, sondern die ist bei Tempo leicht nach vorn geneigt. Im Gegensatz dazu haben GD und FW symmetrische Türen mit lotrechten Türseiten.

Das hat zur Folge, dass die Schlösser bei Tempo leicht gekippt eingebaut sind. Damit die Türklinken außen dann gerade sind, ist der Vierkant zur Aufnahme der Türgriffe entsprechend geneigt.


Ich benötige das gleiche Schloß mit lotrechtem Vierkant - hat das jemand?


Das ist bei Goliath nicht der Fall. Dort ist der Vierkant lotrecht im Schloß. Demnach ist dieses Schloß für Tempo geeignet, für Goliath jedoch nicht!

Nun gibt es noch ein weiteres Problem. Dadurch, dass der Goliath die Türen an der A-Säule angeschlagen hat, sind die Verriegelungs-Hebel auf der falschen Seite.

Der FW hat wie Tempo - entgegen dem GD - Selbstmördertüren. Also würde das nun wiederum passen.
Ich werde nun also dieses Schloß verwenden und eine Lösung für den geneigten Vierkant finden!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 08 Jun 2018, 15:37

Hallo Leute,

gut ein halbes Jahr habe ich mich hier nicht mehr gemeldet...

Nicht, dass Ihr denkt, das Projekt wäre eingeschlafen. Tatsächlich ist über die kalte Jahreszeit so gut wie nichts passiert.

Ich war in der Zwischenzeit im allertiefsten Sachsen, kurz vor Bad Muskau um dort ein paar Ersatzteile abzuholen. Die vermeintlichen FW200-Teile stellten sich aber als F-Teile heraus. Nun habe ich zwei Hinterachsen, zwei unterschiedlich lange Kardanwellen und noch ein paar Kleinteile vom F-Typ, die ich noch genauer untersuchen muss.

Zumindest die Hinterachsen von F-/FW scheinen aber identisch zu sein.
Meines Wissens gab es auch bei der Goliath-Konkurrenz wahlweise eine Berg- und eine Flachland-Übersetzung. Diese war bei Goliath in der Hinterachse, bei Tempo waren die Kettenräder unterschiedlich. Noch weiß ich nicht, was ich da für Hinterachsen erworben habe.

Hauptsächlich kam es mir jedoch auf die Felgen an. Nun habe ich endlich zwei der äußerst seltenen gelochten Felgen in der Größe 3.25dx16 hinzubekommen.
Bisher hatte ich nur eine 3.25er Lochfelge und eine der Größe 3.50dx16.
Da ich jedoch den Einzylinder mit 200 ccm Hubraum habe, wäre die "große" Felge überdimensioniert.

Nun habe ich also diese eine gelochte Felge der Dimension 3.50dx16 für Bereifung 5.50x16 übrig. Am liebsten wäre mir ein Tausch gegen benötigte Teile. Diese Felgen sind ja wirklich außerordentlich selten angeboten.

Fotos folgen noch, da ich die Teile in meine Zweitgarage ausgelagert habe.

Ich suche übrigens noch immer Felgen für meinen Tempo Boy.
Größe: 3.00dx16 für die Bereifung 4.50x16.
Also: Wer so etwas hat, bitte bei mir melden!

Bei schönem Wetter muckele ich lieber draußen im Freien.
Damit es weiter geht, habe ich mobile Werkbänke aufgestellt und weiter an meinem Karosserierahmen geschliffen.

Karosserie und Aufbau

Mit diesen Bildern will ich Euch heute mal auf den neuesten Stand der Technik - äh, der Dinge natürlich - bringen.

Die B-Säule (Beifahrerseite):


B-Säule der Beifahrerseite


Links ist oben, rechts führt nach unten zum Schweller.

Dieses obere Blech der B-Säule stammt von dem Nachfolgemodell Goliath GD750. Ich hatte das Glück, dass ich hier noch so ein Teil liegen hatte. Es ist noch nicht gestrahlt. Es passt sehr gut auf den Holzrahmen.


B-Säule Beifahrerseite mit Blech oben


Der gleiche Abschnitt aus umgekehrter Perspektive:

Im Vergleich dazu das bereits sandgestahlte und grundierte Original-Blech. Es ist (bis auf die Beulen) von der Form her identisch. Der Größenunterschied ist eine optische Täuschung.

Der Pfeil zeigt auf die geschickten Hände eines kaufmännisch geübten Hobby-Bastlers.
Grund für den Pfeil ist natürlich die Biegung, wo der Daumen gerade liegt. Dieser Abschnitt fehlt bei dem besseren Teil des GD-Typs. Das muss ich entweder anfertigen oder ich nehme es vom originalen Teil.


Oben vom GD, unten vom FW - Größenunterschied ist eine optische Täuschung


Nun bekommt der FW also noch ein Teil vom Nachfolgemodell GD vererbt.

Hier habe ich die Teile auf den Rahmen gelegt. Es passt alles bestens, ich muss allerdings noch Beulen beseitigen. Die kleinen Löcher werden gespachtelt. Da kenne ich nix!
Die Fehlstellen werden eingeschweißt, bevor die Bleche endgültig auf den Holzrahmen kommen.


Vorhandene Blechteile auf dem Holzrahmen


Das letzte Bild für heute zeigt die gleiche Situation mit einem Pfeil, der die Fehlstelle im Blech markiert. Dort muss ich entweder neu anfertigen oder aus dem Original-Blech ein Stück herausnehmen. Ich tendiere zur letzteren Möglichkeit, damit wenigstens noch ein wenig FW erhalten bleibt... jocolor


Fehlstelle im Blech - muss noch entschieden werden, was passiert


Nun geht es mit der A-Säule der Beifahrerseite weiter. Den Rohling für den unteren Bereich habe ich fertig. Er muss in Form gebracht werden.


Zuletzt von AbzweigLetter am Do 14 Jun 2018, 17:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Mo 11 Jun 2018, 18:27

Hallo Leute,

mein altersschwacher Knipsomat hat heute seinen Geist aufgegeben. Eine Voll-Restauration lohnt nicht mehr und eine Teilrestauration ist zwecklos, weshalb er in die orange Tonne gekommen ist.

Heute will ich noch ein Foto der "Lochfelgen" nachreichen, wie sie an diesen Borgward FW200 gehören.


Felge der Größe 3.25dx16 für Reifen 5.00x16


Eine Felge dieser Art der Größe 3.50dx16 für Reifen 5.50x16 habe ich nun abzugeben - wie gesagt - am liebsten im Tausch.

Karosserie und Aufbau

Heute habe ich mit dem Karosserie-Rahmen weiter gemacht. Da mein Fotoapparat leider kaputt ist, ist das Foto nicht ganz aktuell. Aber es zeigt in etwa den Stand der Dinge.


Beifahrerseite - Links B-Säule, rechts unterer Teil der A-Säule (Rohling)


Der untere Teil der A-Säule ist noch ein Rohling, den ich heute weiter bearbeitet habe. Der Rohling rechts ist vorerst nur lose aufgesteckt.

Das alte originale (Loch-) Blech der A-Säule habe ich etwas gedengelt und gerichtet. Es passt inzwischen auch schon recht ordentlich zur Tür.

Bilder reiche ich nach, wenn ich wieder fotografieren kann.


Zuletzt von AbzweigLetter am Do 14 Jun 2018, 17:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 14 Jun 2018, 16:58

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ich habe noch keinen neuen Fotoapparat. Dieses (leider unscharfe) Foto hat meine Frau mit ihrem Telefon geschossen.


Beifahrertür im Holzrahmen - provisorisch


Ich habe die Tür testweise mit Spax-Schrauben in den Rahmen gehängt. Die A-Säule habe ich in Arbeit. Aufgrund des Winkels der Frontscheibe ist das wohl bisher komplizierteste Einzelteil.

Die kommenden Bilder werden hoffentlich wieder besser...

Danke für Eure Geduld!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 15 Jun 2018, 13:04

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ich verwende nun den Fotoapparat von meiner Frau (nicht das Telefon).

Es sollte ja eigentlich erst einmal nur ein Test sein. Aber ich will das Bild trotzdem hier zeigen. Es vervollständigt meine Dokumentation.

Ja - ich sagte ja bereits, dass ich nicht jede Unebenheit mit frischem Blech beseitigen werde.

Dafür gibt es mehrere Gründe:
Hoher Aufwand - Anfertigung vieler neuer Bleche
Viele zusätzliche Schweißarbeiten
Schlechtes Gefühl - ich will keinen Neuwagen bauen, sondern möglichst viele der wenigen Original-Teile verwenden
Können - ich bin kein geübter Blechner oder Dengler, sondern ein Hobby-Bastler

Andererseits wurden auch in der Vergangenheit Blechschäden in Fachwerkstätten schon immer gespachtelt, um Unebenheiten zu beseitigen.
Selbst Tempo-Neuwagen waren nicht sparsam mit Spachtel beladen.

Wenn der Rostschutz dabei stimmt, dann habe ich kein Problem damit.
Der Spachtel muss ja nicht zentimeterdick aufgetragen sein, er könnte dann reißen, durch Kapillarwirkung Feuchtigkeit anziehen, dadurch für Unterrostungen sorgen.

Ich glaube, dass ich dieses Problem hier nicht haben werde, da ich den Spachtel nur dünn verwende und m. E. für einen guten Rostschutz gesorgt habe.


Also - frisch gespachtelt ist halb gewonnen...


Hand aufs Herz! Die wenigsten unter uns werden doch ganz ohne Spachtel auskommen, oder?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 17 Jun 2018, 12:46

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ständig geht irgend etwas kaputt!  Evil or Very Mad

Freitag Nachmittag war es nun endlich meine wichtige Stichsäge. Ich habe noch versucht, das Teil zu reparieren, aber mehr als ein kleines Brett hat sie danach auch nicht mehr geschafft. Das Getriebe ist kaputt - Zähne geputzt.
Nun leistet sie meinem Fotoapparat in der orangen Tonne Gesellschaft. Reparatur ist ausgeschlossen!

Die neue Säge wird wohl nicht vor Montag oder Dienstag bei mir sein. Bis zur Lieferung kann ich keine Brettchen für den Rahmen zuschneiden...

Also ging es erst einmal mit der Beifahrertür weiter.

Die Spachtelarbeiten sind erledigt. Ein Karosserieblechner würde natürlich jede Menge Macken finden, aber mir reicht meine Arbeit so aus.

Das war noch nicht die endgültige Feinarbeit vor dem Lackieren. Davor will ich noch Filler aufbringen und einmal vorsichtig nass überschleifen. Aber die endgültige Lackierung in



liegt noch in weiter Ferne. Erst muss die komplette Kabine fertig zum Lackieren sein.

Für diesen Farbton habe ich mich endgültig entschieden. Verwechselt diese Farbe bitte nicht mit Graublau RAL5008 oder Taubenblau RAL5014. Taubenblau ist ein Farbton, den ich alternativ im Auge hatte, war es doch eine typische Goliath-Lackierung. Allerdings bin ich der Meinung, dass das Goliath-Taubenblau nicht voll und ganz dem RAL-Taubenblau entspricht. Ich habe den Goliath-Farbton etwas dunkler in Erinnerung - deshalb die Entscheidung für RAL7031.


Beifahrertür - Spachtelarbeiten sind erledigt


Insgesamt bin ich zufrieden mit der Tür. Als nächster Schritt liegt die Herstellung der Schablone für das Kurbelfenster an. Die Führungs-Samtgummis habe ich hier bereits liegen.

Für die Schablone, die ich aus 5mm Sperrholz herstelle, benötige ich aber wieder die Stichsäge.

Dann werde ich mich jetzt mit der anderen Tür, der Fahrertür weiter beschäftigen.

Heute ist aber erst einmal Deutschland angesagt... (Update: Au weia!)

Also - diese Stichsäge ist bei mir wirklich eines der derzeit wichtigsten Werkzeuge. Hoffentlich ist der Lieferant schnell.


Zuletzt von AbzweigLetter am Mo 18 Jun 2018, 17:40 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tempochristian
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 1258
Anmeldedatum : 09.02.10
Alter : 30
Ort : Hitzacker/Elbe

BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   So 17 Jun 2018, 13:33

Moin,

schön das es weiter geht bei dir ;-)

Zum Thema spachteln, wir nehmen beim derzeitigen Projekt Zinnersatz von Teroson EP 5010 TR.
Das Zeug ist wesentlich Biegsamer und strapazierfähiger als der "normale Spachtel".
Es eignet sich besonders für Haube etc. wo man viel Vibrationen hat. Man kann danach jenachdem wie man damit gearbeitet hat auch noch mit Feinspachtel hinterher maschieren. Wichtig dabei man muss es auf das blanke Blech auftragen (Basiert auf Epoxid)
Hier mal was vom Hersteller Hier geht es zum Link

Gruß
Christian

_________________
Fuhrpark:

- T6 Bj. 31 - E200 Bj. 37 - A400 Kasten Bj.41  - Boy Kasten Bj.51-Hanseat Kombi Bj. 53 etc.
-
Hanomag F20 Bj. 70 - Hanomag Matador E Bj.66
-Passat 32B Sammlung (Quantum, Santana etc..)

Erlaubt ist, was gefällt ;-)

Hast du keinen Tempo-Wagen wird die Konkurenz dich schlagen!
                                                   
                                                              Typreferent Dreiräder bis 1949
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://www.tempohausen.de
AbzweigLetter
Ingenieur
Ingenieur
avatar

Anzahl der Beiträge : 775
Anmeldedatum : 17.04.17
Ort : Niedersachsen - Barsinghausen

BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   So 17 Jun 2018, 14:02

Hallo Christian,

danke für den Tipp. Dann werde ich dieses Zeug mal in meine Liste aufnehmen.

Ich selbst kann bestätigen, dass Spachtelarbeiten an der Tempo-Haube sehr kritisch sind. Es gibt da Stellen in den Biegungen, die immer wieder Probleme bereiten, da sie unter Spannung stehen.

Für die einfachen glatten Flächen werde ich aber erst einmal das vorhandene Material aufbrauchen. Für die Tür habe ich unter dem Feinspachtel zuerst Glasfaserspachtel verwendet, das doch eine ziemliche Festigkeit aufweist und zumindest für diese Tür völlig ausreicht.

Es gibt halt immer wieder neue Produkte - die zumindest zum Teil - auch besser sind, als das Althergebrachte...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   

Nach oben Nach unten
 
Borgward Dreirad FW200
Nach oben 
Seite 2 von 2Gehe zu Seite : Zurück  1, 2

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Tempo Dienst Forum :: Sonstige Fahrzeuge-
Gehe zu: